• Search
Links Banner Kontakt Impressum Datenschutz AGB FAQ Feedback Freunden empfehlen Bookmark

Der Stadtteil Mitte in Berlin

Plätze&Routen
Kategorie: DiscoMusik
Veroffentlicht von : MalumaDreams
erstellt am: November 15, 2011
Kategorie: Museen
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: June 20, 2011
Kategorie: DiscoMusik
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: June 20, 2011
Kategorie: Restaurants
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: June 17, 2011
Kategorie: FreilKinos
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: June 17, 2011
Kategorie: Theater
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: June 17, 2011
Kategorie: Weihnachten
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: November 27, 2010
Kategorie: Weihnachten
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: November 25, 2010
Kategorie: Weihnachten
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: November 24, 2010
Kategorie: Weihnachten
Veroffentlicht von : myBerlinForme
erstellt am: November 1, 2010

Ergebnisse pro Seite:

1 2 3 ... 5 >>
Veranstaltungen
upcoming
Leider nichts gefunden.
Ausstellungen & Langzeit-Veranstaltungen
upcoming
Leider nichts gefunden.
Artikel / Pressemitteilungen
August 4, 2011 Ab dem kommenden Schuljahr werden alle Berliner Schulen, die zusätzliche Personalmittel für Sprachförderung erhalten, ein Sprachbildungskonzept für ihre Schülerschaft entwicke[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Schule, Studium, Aus- u. Weiterbildung
August 4, 2011 Berliner Mauer Symbol menschenverachtenden politischen Handelns einer Diktatur Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt zur aktuellen Diskussion aus Anlass des 50. J[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Gesellschaft & Politik
August 2, 2011 Der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Ephraim Gothe, informiert: Im Bezirk Mitte sind Sondernutzungsgenehmigungen für die Anbringung von Wahlplakaten versehentlich mit zwei unterschiedl[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Ämter und Behörden
August 2, 2011 Kulturstaatssekretär André Schmitz hat heute im Auftrag von Bundespräsident Christian Wulff Gero Gandert das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlan[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Gesellschaft & Politik
July 31, 2011 paper cup machine Cake bread creates piecrust. You're cake dough. You receive both hands especially moderately or you do avoid the use of the hands at all. You are mystified. "Edith,In i hear you ask[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Stadtexkursionen
July 26, 2011 Das einjährige Ausbildungsprogramm „Einsteigen" der Deutsche Bahn AG stellt seine dies-jährigen Absolventen vor. 20 Berliner Jugendliche ohne Schulabschluss hatten seit August des vori[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Schule, Studium, Aus- u. Weiterbildung
July 21, 2011 Jahresprogrammheft 2011/2012 der VHS Berlin Mitte erscheint in Kürze   Ab dem 04. August 2011 liegt das aktuelle Programmheft der VHS Berlin Mitte zur Abholung bereit in den Häusern d[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Schule, Studium, Aus- u. Weiterbildung
July 21, 2011 Die Bezirksstadträtin für Personal, Finanzen, Weiterbildung und Kultur, Dagmar Hänisch, informiert:   Das Bezirksamt Mitte hat in seiner Sitzung am 19.07.2011 eine allgemeine Hau[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Ämter und Behörden
July 21, 2011 Nach den letzten Ergebnissen der Untersuchungen zur Berliner Badegewässerqualität wurden die jüngst ausgesprochenen Warnhinweise an den Stellen - Schlachtensee, Steglitz-Zehlendorf,-[...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Natur und Umwelt
July 20, 2011 ab Nördliche Seestraßenbrücke/Nordufer bis Afrikanische - /Amrumer Straße   Der Bezirksstadtrat für Soziales und Bürgerdienste, Stephan von Dassel, informiert: [...]
comments Ansicht : 0 | Kategorie : Straßen und Verkehr

Ergebnisse pro Seite:

1 2 3 ... 39 >>
Bilder
hinzugefügt: vor 86 Tag(en)
Ansicht: 238
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 161 Tag(en)
Ansicht: 479
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 161 Tag(en)
Ansicht: 581
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 437 Tag(en)
Ansicht: 543
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 458 Tag(en)
Ansicht: 184
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 458 Tag(en)
Ansicht: 211
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 458 Tag(en)
Ansicht: 167
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 458 Tag(en)
Ansicht: 166
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 458 Tag(en)
Ansicht: 168
0 Bewertungen
hinzugefügt: vor 458 Tag(en)
Ansicht: 136
0 Bewertungen

Ergebnisse pro Seite:

1 2 3 ... 11 >>
Geschichte

Geschichte Berlin Mitte

Die Zwillingsstadt Berlin-Cölln ist die Keimzelle der heutigen Hauptstadt Deutschlands und gleichermaßen des heutigen Bezirks Berlin-Mitte. Der Ort entstand im 13. Jahrhundert an beiden Ufern der Spree (noch älter sind allerdings Spandau und Köpenick). Berlin, die etwas größere Ansiedlung, entstand östlich der Spree, das kleinere Cölln direkt gegenüber, am westlichen Ufer. Beide Orte waren durch den Mühlendamm miteinander verbunden. Die acht Hektar große Insel gehörte zum ältesten Teil der mittelalterlichen Stadt Cölln. Bis ins 15. Jahrhundert wohnten dort wohlhabende Fischer und Schiffer. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich die Gegend zum Quartier der armen Leute, dem sogenannten Fischerkiez.
Neueste Ausgrabungen könnten mit etwas Glück Antwort auf viele noch offene Fragen zur Geschichte des Bezirks geben, siehe nachfolgende LINKs: weitere Informationen zu den Ausgrabungen weitere Informationen zur Petrikirche weitere Informationen zu den Ausgrabungen am Roten Rathaus
Aber vor der Zeit der offiziellen Erwähnung von Belin-Cölln darf diese Region nicht als menschenleer betrachtet werden. Vom 8. bis 12. Jahrhundert besiedelten slawische Volksstämme den heutigen Großraum von Berlin und damit auch den historischen Spreebezirk.
Berlin und Cölln entwickelten sich längere Zeit nebeneinander, mit eigenen Rathäusern, Kirchen und Märkten. In Cölln (1237 erstmals urkundlich erwähnt) konzentrierten sich die wesentlichen Bauten rund um den alten Fischmarkt. Das erwähnte Nebeneinander der Orte beinhaltete jedoch stets auch eine enge Kooperation, die im Jahre 1307 in eine Föderation mit einem gemeinsamen Rathaus mündete. In das 14. Jahrhundert fällt auch der Anschluß an den Verbund der vorwiegend im Ostseeraum operierenden Hanse, da Berlin zu einem bedeutenden Handelsplatz herangewachsen war. - 1433 kam es dann zur Vereinigung beider Städte, die von Friedrich II (formell) wieder aufgelöst wurde. Die stetig gewachsene Selbständigkeit der Städte ("Berliner Unwille") war dem Landesherrn ein Dorn im Auge und er bereitete daher dem Treiben ein Ende. Er beschnitt die Souveränität von Berlin-Cölln und ließ sich zwischen 1443 und 1451 das Stadtschloß errichten. In dieser Zeit setzte sich Berlin als gemeinsamer Name für die Doppelstadt durch, dessen Zentrum das Schloß auf der Spreeinsel war. Im 14. Jahrhundert lebten innerhalb der mit fünf Toren versehenen Stadtmauer ca. 8.000 Menschen.
Im Umland erwarben die Kurfürsten systematisch große Ländereien. Die Erträge aus Viehzucht und Fischerei dienten dem Unterhalt des Hofes. Von der Nutzung der Wälder und Heidegebiete als Jagdreviere zeugen die Anlage des Tiergartens sowie des Kaninchengartens in der Nähe der heutigen Badstraße im Wedding. Der Ort Wedding dürfte in etwa zur gleichen Zeit wie Berlin-Cölln entstanden sein. Ein Teil der Weddinger Feldmark war bis ins 16. Jahrhundert im Besitz von Berliner Bürgern. Auch die große Stadtheide, Terrain des späteren kurfürstlichen Tiergartens und der Siedlung Moabit, gehörte seit dem 13. Jahrhundert zu Berlin und wurde als Viehweide und zur Gewinnung von Brennholz genutzt.
Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Berlin schwer verwüstet. Bei Kriegsende bot sich ein trostloses Bild: Das Schloss und viele Gebäude wiesen schwere Schäden auf, die neuen Vorstädte waren niedergebrannt. Von ehemals 12.000 Einwohnern war gerade noch die Hälfte übrig geblieben. Der Wiederaufbau gelang jedoch erstaunlich schnell. Zur besseren Verteidigung ließ Kurfürst Friedrich Wilhelm (1620-1688) einen modernen Festungsring anlegen. Berlin wurde Garnisons- und Festungsstadt. Als Verbindungsweg zwischen Schloss und Tiergarten entstand 1647 die Straße "Unter den Linden", die über 100 Jahre später mit dem "Brandenburger Tor" ihr prachtvolles Ausgangstor Richtung Brandenburg bekam, siehe: weitere Informationen zum Brandenburger Tor
In den Jahren 1660 bis 1688 gründete Kurfürst Friedrich Wilhelm drei neue Vorstädte: Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt. Aufgrund ihrer Unabhängigkeit konnten sich die neuen Städte frei entfalten und ihre eigenen Wege gehen. Aus Frankreich geflohene Hugenotten, angelockt durch eine aktive Einwanderungspolitik, brachten neue Impulse in die Städte hinein. Es waren geschickte Handwerker und Kaufleute. - Ein Jahrhundert nach der gewaltsamen Vertreibung der Berliner Juden aus der Stadt bot im Jahr 1651 der Kurfürst 50 wohlhabenden jüdischen Familien aus Wien erstmals wieder Asyl und Aufenthaltsrecht. 1714 errichtete die neue jüdische Gemeinde in der Heidereuthergasse ihre erste Synagoge. Zu einem Zusammenschluß aller Stadtteile kam es erst im Jahre 1709, als Preußen Königreich wurde (Friedrich I).
Während der Regierung des Kurfürsten Friedrich III. (1688-1713) - seit 1701 König in Preußen - erfuhr die Stadt einen beträchtlichen Aufschwung. Das Schloss der "Haupt - und Residenzstadt Berlin" wurde aufwendig im Barockstil ausgebaut. Auf dem späteren Gendarmenmarkt legte man 1701 die Grundsteine für die deutsche und die französische Kirche. Mit dem Zeughaus entstand eines der schönsten heute noch erhaltenen Gebäude des Stadtzentrums.
Der Alexanderplatz, heute ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt, wird im Volksmund kurz Alex genannt. Auf dem Paradeplatz vor dem alten Königstor wurde am 25. Oktober 1805 der russische Zar Alexander I. zu einem Besuch empfangen. Anlässlich dieses Ereignisses erließ König Friedrich Wilhelm III wenige Tage später eine Verfügung zur Umbenennung in Alexanderplatz. Früher war der Alex mit Bäumen vom Verkehr abgetrennt und wurde im Südteil als Paradeplatz genutzt. Die nördliche Hälfte war Markt-Areal. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts fand hier jedes Jahr im Juni die bedeutendste Wollmesse Deutschlands statt. Hier eine alte Ansicht aus dem Jahre 1796:Alexanderplatz 1796
Zwischen 1752 und 1755 bewohnte Gotthold Ephraim Lessing ein Haus am Alexanderplatz.
Der nördliche Abschnitt zwischen Leipziger Straße und Pariser Platz war ab Mitte des 18. Jahrhunderts mit mehreren Adelspalästen bebaut, die von weiträumigen Gartenanlagen, den sogenannten Ministergärten, umgeben waren. Im 19. Jahrhundert siedelten sich dort wichtige Regierungsinstitutionen an. An der Wilhelmstraße 76 war die Dienstwohnung des preußischen Außenministers eingerichtet, später residierte dort Otto von Bismarck. Die Häuser Nr.74 und 75 kamen hinzu. Im Norden folgte das Palais Radziwill, das zur Reichskanzlei umgebaut wurde.
Während der Märzrevolution 1848 kam es auf dem Alexanderplatz (und anderswo) zu Straßenkämpfen, und Revolutionäre blockierten den Weg vom Platz in die Stadt mit Barrikaden. Auch Theodor Fontane, der ganz in der Nähe in einer Apotheke arbeitete, beteiligte sich am Aufbau dieser Barrikade und beschrieb später, wie er mit Material aus dem Königstädter Theater half, die Neue Königstraße zu verbarrikadieren: "Es ging über den Alexanderplatz weg auf das Königstädter Theater zu, das alsbald wie im Sturm genommen wurde."
Eine nobles Wohngebiet entstand ab 1874 nahe dem Schloss Bellevue: das Hansaviertel, ein gepflegtes Quartier des gehobenen Mittelstandes. 1885 schenkte der Kaiser der Stadt Berlin die Siegesallee, auf der sich vom Kemper- bis zum Königsplatz die Statuen brandenburgisch-preußischer Herrscher reihten, im Volksmund respektlos "Puppen" genannt.
Vor dem 2. Weltkrieg (und in jüngster Zeit erneut) hatte der Potsdamer Platz in Berlin eine außerordentliche Bedeutung. Anfang des 18. Jahrhunderts lag der Potsdamer Platz unmittelbar vor der Stadtmauer am Potsdamer Tor. Er hatte die Funktion eines Verkehrsverteilers, da alle Straßen aus dem Westen und Südwesten auf das Tor zuliefen, und stellte eine fünfarmige Straßenkreuzung dar, aus der sich schnell ein Verkehrsknotenpunkt an der alten Reichsstraße 1 – die Aachen über eine Distanz von 1000 km mit Königsberg verband – entwickelte. Potsdamer Platz
Bis in den Zweiten Weltkrieg hinein war der Potsdamer Platz einer der belebtesten Plätze Europas! Der sogenannte „Verkehrsturm“ prägte ab 1924 das Bild des Platzes. Aufgrund des großen Verkehrsaufkommens ließ ihn die Berliner Stadtverwaltung 1924 in dessen Mitte mit der ersten Verkehrsampel Deutschlands aufstellen, deren drei Lichter noch horizontal und nicht, wie heute üblich, vertikal angeordnet waren.
Im Jahre 1894 wurde der vom Architekten Paul Wallot entworfene Reichstag fertiggestellt. Der Bau besaß vier markante Kuppeln und vier Ecktürme. Wallot hielt die Kuppel, die in der damaligen Zeit eine technische Meisterleistung darstellte, sowohl aus Gründen der Lichtwirkung im Gebäude als auch aus Gründen der ästhetischen Gesamtwirkung des Gebäudes für unverzichtbar. Mit dem Bau des Gebäudes verband sich bei fortschrittlichen Kräften auch der Wunsch nach demokratischen Strukturen. Aber es war noch die Zeit des Kaisers und seines Kanzlers Bismarck.
Am Alexanderplatz entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts die legendären Warenhäuser von Tietz (Volkswarenhaus), Wertheim (Weltstadtwarenhaus) und Hahn. Das Warenhaus Tietz hatte im Jahre 1911 die längste Kaufhausfassade der Welt!
Während des wirtschaftlichen Aufschwungs zogen Banken und Handelsgeschäfte verstärkt in die repräsentative Stadtmitte, luxuriöse Hotels und prunkvolle Warenhäuser wurden gebaut. Der 1905 fertig gestellte, monumentale Dom am Lustgarten brachte den Geltungsdrang des wilhelminischen Kaiserreiches auch architektonisch zum Ausdruck. An den südlichen Tiergartenrand zog es die wohlhabenden Bürger, Vergnügungsparks etablierten sich, zusehends verdrängten imposante Villen die kleinen Landhäuser. Herrschaftliche Mietshäuser bildeten ein elegantes Wohnviertel, den "Alten Westen", in dem sich auch viele Botschaften ansiedelten.
Die Keimzelle von Berlin blieb lange der Ort preußischer Bürokratie, der staatlichen Institutionen, der Relikte der Hohenzollern mit all ihren Vor- und Nachteilen. Die Geschichte des Bezirks läßt sich nicht sauber trennen von der Geschichte des Machtzentrums des König- und Kaiserreiches (Preußen), sowie den deutschen Nachfolgestaaten. Alles ist miteinander verwoben.
Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg stand im Jahre 1918 das Reichstagsgebäude im Mittelpunkt der revolutionären Ereignisse in Berlin. Nach der Abdankung des Kaisers rief der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann am 9. November 1918 vom zweiten Westbalkon des Reichstagsgebäudes rechts neben dem Hauptportal (unten finden wir heute eine Gedenktafel) die Deutsche Republik aus. Seine Rede zitierte er in seinen Memoiren: „Arbeiter und Soldaten! Furchtbar waren die vier Kriegsjahre. Grauenhaft waren die Opfer, die das Volk an Gut und Blut hat bringen müssen. Der unglückselige Krieg ist zu Ende. Das Morden ist vorbei. Die Folgen des Kriegs, Not und Elend werden noch viele Jahre lang auf uns lasten. Seid einig, treu und pflichtbewusst! Das Alte und Morsche, die Monarchie, ist zusammengebrochen. Es lebe das Neue! Es lebe die Deutsche Republik!“ Einige Stunden später proklamierte Karl Liebknecht vom Berliner Stadtschloß aus die „Freie Sozialistische Republik“ (=Räterepublik). Nach langem Hin und Her mündete alles in die demokratische "Weimarer Republik".
Erst im Jahre 1919 kehrten die Parlamentarier in das Reichstagsgebäude zurück. Wie der Beginn so war auch das Ende der Weimarer Republik eng mit dem Schicksal des Reichstagsgebäudes verknüpft. Ein vermutlich von dem holländischen Anarchisten und Kommunisten van der Lubbe gelegter Brand zerstörte den Plenarsaal des Reichstagsgebäudes in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar 1933, siehe weiter unten.
Die im Jahre 1920 vollzogene Gründung Großberlin war im Wesentlichen keine Eingemeindung, sondern ein Zusammenschluß vorwiegend großer Städte, die ein angemessenes Mitspracherecht einforderten. Das Ergebnis waren 20 Verwaltungsbezirke (u.a. Mitte).
In den 20ern war der Alexanderplatz neben dem Potsdamer Platz der Inbegriff der lebhaft pulsierenden Weltstadt Berlin. Viele der ihn begrenzenden Gebäude und Bahnbrücken trugen große Leuchtreklametafeln, die die Nacht zum Tag machten. Sein Gesicht änderte sich von Tag zu Tag. Unter anderem warb die Berliner Zigarettenfirma MANOLI mit einem Ring aus Neonröhren, der ständig um eine schwarze Kugel kreiste. Das sprichwörtlich durchgedrehte „Berliner Tempo“ jener Jahre wurde daraufhin mit „total manoli“ charakterisiert.
Dem Glanz des Zentrums stand die Armut im Wedding und in Moabit gegenüber. Kirchliche Einrichtungen und bürgerliche Vereine versuchten die sozialen Mißstände zu lindern. Die "Goldenen Zwanziger Jahre" waren nur in kultureller Hinsicht eine glänzende Zeit - durch Inflation, Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit gerieten viele Berliner in große Not. Von allen Berliner Bezirken wies Wedding die höchste Arbeitslosigkeit auf. Der vorwiegend von Arbeitern bewohnte "Rote Wedding" entwickelte sich im Laufe der Weimarer Republik zur Hochburg der linken Parteien. Seit 1926 versuchte hier auch die NSDAP Fuß zu fassen, was in den folgenden Jahren zu erbitterten Kämpfen führte, die Dutzende Todesopfer forderten. - Soziale Konflikte gab es auch im Moabiter Beusselkiez, wo sich die Massenarmut in Mieterstreiks und gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei äußerte.
Die Weimarer Republik scheiterte. Als neuer Reichskanzler wurde Hitler gewählt. Der Reichstag, Ort der Demokratie, hatte für Hitler keine Attraktivität. Das durch Brandstiftung am 27./28.2.1933 schwer beschädigte Gebäude benutzte Hitler als Vorwand, unverzüglich sein Ermächtigungsgesetz durchzupeitschen. Bis heute streiten sich die Gelehrten, ob Hitler den Brandstifter van der Lubbe eventuell selbst "angestiftet" habe. - Im Mai 1933 wurde der niederländische Kommunist Marinus van der Lubbe zusammen mit prominenten Mitgliedern der kommunistischen Partei vor dem Reichsgericht in Leipzig (Stenografin war u.a. die Großtante des Verfassers dieser Website) wegen der Brandstiftung angeklagt. Die Anklage versuchte, den Brand als Signal für einen bewaffneten Staatsstreich darzustellen. In dem politischen Schauprozess erhielt van der Lubbe aufgrund eines zweifelhaften Geständnisses und zuvor hastig geänderter Rechtsvorschriften die Todesstrafe und wurde im Januar 1934 hingerichtet.
Adolf Hitler tagte nachvollziehbar niemals im Reichstagsgebäude, sondern gegenüber in der Kroll-Oper (die heute nicht mehr existiert) etwas südlich von dem heutigen Neubau des Kanzleramts (Wäschetrommel) . Hierzu und bezüglich der vorangegangenen Ereignissse sind Details nachzulesen auf folgenden Websites: weitere Informationen zum Reichstagsbrand Ermächtigungsgesetz: weitere Informationen zum Ermächtigungsgesetz weitere Informationen zur Krolloper
In der Wilhelmstraße 73 befand sich das Ministerium des königlichen Hauses, bevor es bis 1934 Sitz des Reichspräsidenten war. Das Prinz-Albrecht-Palais an der Wilhelmstraße 102 mit einem fast fünf Hektar großen Garten wurde in den 30er Jahren zur Zentrale des "Dritten Reiches". Reichskanzlei und Reichspräsidentenpalais wurden 1938 abgerissen, um Platz für die Neue Reichskanzlei nach Entwürfen von Albert Speer zu schaffen.
Der Monumentalbau beherbergte das Arbeitszimmer Adolf Hitlers, repräsentative Säle und Behörden. Unterhalb des Hofes lag der Führerbunker. Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Großteil der Gebäude zerstört. Der beschädigte Rest wurde nach dem Krieg abgerissen. Ende der 80er Jahre entstanden an der westlichen Seite der Wilhelmstraße Wohnbauten. Am Ort des ehemaligen Führerbunkers erinnert heute in unmittelbarer Nähe des Holocaust-Denkmals eine Informationstafel über das Ende des Diktators.
Der frühere Bezirk Mitte war in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur Bühne für propagandistische Selbstdarstellungen des Regimes, aber ebenso wie Tiergarten und Wedding auch Tatort der Unterdrückung. Politisch und "rassisch" missliebige Beamte und Angestellte wurden aus dem Amt entfernt.
1936 wurde das Rathaus Tiergarten errichtet - ohne Saal für eine demokratisch gewählte Bezirksverordnetenversammlung, die von den Nationalsozialisten bereits vorher aufgelöst worden war. Viele Menschen, unter ihnen vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, bezahlten ihren Widerstand gegen das Regime mit Zuchthausstrafen, KZ-Haft oder ihrem Leben.
Bomben und Endkämpfe des Zweiten Weltkrieges verwandelten das Stadtzentrum in eine Trümmerlandschaft. Bei Kriegsende waren über zwei Drittel des Wohnraums zerstört, viele öffentliche Gebäude und Kultureinrichtungen vernichtet oder schwer beschädigt. Relativ gut erhaltene Industrieanlagen wurden 1945 von den sowjetischen Besatzungstruppen, teils auch von westlichen Alliierten, demontiert.
Im Zweiten Weltkrieg stand das Reichstagsgebäude im Mittelpunkt des "Endkampfes um Berlin", da die Eroberung des Gebäudes für die Rote Armee hohen Symbolwert besaß. Neun rote Sowjetfahnen waren aus Moskau eingeflogen worden. Am 30. April 1945 wurde eine von ihnen als „Banner des Sieges“ zunächst über dem Eingangsportal, dann auf der Kuppel des Gebäudes aufgepflanzt. Um etwa 15 Uhr hatte der Befehlshaber der 3. Stoßarmee, General Kusnezow, im Gefechtsstand bei Marschall Schukow angerufen und diesem gemeldet: „Unser rotes Banner weht auf dem Reichstag!“ Er teilte Schukow aber auch mit: „An einigen Stellen der oberen Stockwerke und in den Kellern wird immer noch gekämpft." Das berühmte Foto eines Militärfotografen zu diesem Vorgang musste wegen der anhaltenden Kämpfe später nachgestellt werden. Erst am Abend des 1. Mai 1945 kapitulierten die letzten Verteidiger im Keller des Hauses. - Nach dem Kriege wurde aufgrund einer fragwürdigen Entscheidung die beschädigte Kuppel gesprengt. (Den Wiederaufbau des Reichstagsgebäudes vollendete der Architekt Paul Baumgarten bis zum Jahre 1973. Nach dem Bundestagsbeschluß vom 20. Juni 1991, Parlament und Regierung nach Berlin zu verlegen, erhielt der britische Architekt Norman Foster den Auftrag zum Umbau des Gebäudes. Das Parlament beschloß auch die Wiedererrichtung einer - wenngleich gegenüber Wallots Werk modifizierten – Kuppel, heute Anziehungspunkt für unzählige Touristen.)
Mit dem Kriegsende ist Berlin in doppelter Weise geteilt. Der Bombenkrieg hatte zum einen zu großen Brachen zwischen dem alten Kern der Stadt und dem neuen Gebiet rund um den Kurfürstendamm geführt und damit zur Unterbrechung der Kommunikations- und Verkehrsinfrastrukturen. Zum anderen trat die politische Teilung mit all ihren Konsequenzen in Kraft, so daß sich nun beide Pole lange Zeit unversöhnlich gegenüberstanden, was sich sogar in der Architektur widerspiegelt: Anfang der 50er Jahre begann die DDR mit dem Bau der Stalinallee, einer betont national-klassizistischen Magistrale, die vom Westen 1957 mit der Errichtung des explizit international-modernen Hansaviertels beantwortet wurde. - 1966 errichtete der Springerkonzern ein provokantes Hochhaus als Symbol für den freien Westen auf der Westseite der Mauer. Wenig später antwortete der Osten mit einer Reihe sozialistischer Wohnhochhäuser entlang der Leipziger Straße (auch, um den Blick auf das verhaßte Springer-Hochhaus zu versperren).
Der allmähliche Wiederaufbau vollzog sich in einer politisch gespaltenen Stadt, deren historischer Mittelpunkt nun im sowjetischen Sektor lag. Dort war kurz nach Etablierung der BRD im Westen die DDR gegründet worden, deren Einheitspartei SED nicht nur ideologisch einen neuen Aufbruch versprach. Das Bild der historischen Innenstadt änderte sich in den Nachkriegsjahrzehnten nachhaltig: 1950 wurde das beschädigte Schloss gesprengt, an seinem Standort errichtete man ein Vierteljahrhundert später den Palast der Republik.
Mit der Produktionsgenehmigung für Schering zu Beginn des Jahres 1946 begann im Wedding der industrielle Aufbau. Im Wedding wurde im Rahmen eines Sanierungsprogramms ein großer Teil der nicht im Krieg zerstörten Wohnhäuser abgerissen. Ab 1961 war das Gebiet an der Brunnenstraße als "Schaufenster des Westens" größtes Sanierungsgebiet Europas.
Der wohl einschneidendste Akt in der Nachkriegsgeschichte Berlins war der Bau der Mauer im August 1961. Durch sie wurden die Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding von ihren historisch gewachsenen Verbindungen abgeschnitten. In der Bernauer Straße, deren südliche Häuserfront die Grenze zum Bezirk Mitte bildete, gelang immer wieder Menschen in teils dramatischen Aktionen die Flucht. Andere bezahlten ihren Versuch, der Diktatur zu entkommen, mit ihrem Leben.
Der Mauerbau trennte nicht nur gewaltsam die Menschen, er traf auch das Wirtschaftsleben empfindlich: Wie im Wedding gingen auch in Tiergarten viele Geschäfte, Kinos und Restaurants in den angrenzenden Gegenden zugrunde. Fast alle größeren Industrieunternehmen wanderten in westliche Bundesländer ab.
Der östliche Stadtbezirk Mitte wurde in der Folgezeit zum repräsentativen Zentrum der "Hauptstadt der DDR" ausgebaut. Rekonstruktion historischer Bausubstanz ging dabei andernorts einher mit großangelegten Umgestaltungen, denen ganze Straßenzüge zum Opfer fielen. Breite Verkehrsschneisen durchzogen nun die Stadt, der Alexanderplatz wurde auf die dreifache Fläche vergrößert, Fischerinsel und Leipziger Straße mit Hochhäusern bebaut.
Erst zur 750-Jahr-Feier Berlins versuchte die DDR, sich wieder mehr an historischen Gegebenheiten zu orientieren. In einer Mischung aus nostalgischen Gebäudeformen und Betonplattentechnik wurde das Nikolaiviertel errichtet, heute eine der touristischen Hauptattraktionen.
Nach dem Mauerfall von 1989 und der Wiedervereinigung ein Jahr später wurde versucht, Oststadt und Weststadt wieder zu vereinen und einander anzugleichen. Aber vielerorts verschwand die Idee von Einheitlichkeit zugunsten der Idee von einem Ganzen in Vielfalt! Berlin gleicht oft den siamesischen Zwillingen: kein einheitliches Gebilde und dennoch voneinander abhängig.
Während der 1990er-Jahre wurde der Potsdamer Platz zur „größten Baustelle Europas“. Von einem als INFOBOX bezeichneten Aussichts-Container auf dem gegenüber liegenden Leipziger Platz konnten Berliner und Touristen den Fortschritt der Bauarbeiten beobachten und Modelle der zukünftigen Bauten betrachten.
Am 1.Januar 2001 fusionierten die drei ehemaligen Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding zum neuen Bezirk Mitte von Berlin. Mitte ist der einzige Bezirk neben Friedrichshain-Kreuzberg, der aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin besteht! Die Geschichte des Bezirks ist untrennbar mit der Gesamtdeutschen und Gesamtberliner Geschichte verbunden.
Der Reichstag - nicht länger Provisorium der Nachkriegszeit - ist heute Tagungsort des Deutschen Bundestages. Bundesministerien haben ihren Sitz im neuen Bezirk Mitte, am Tiergarten haben sich erneut zahlreiche Botschaften niedergelassen. Gewaltige Bauten bescherte der neuen Mitte auch die Verkehrsplanung. Der Tiergarten-Tunnel ist fertiggestellt, aus dem ehemaligen Lehrter (Kopf-) Bahnhof ist der neue Berliner Hauptbahnhof geworden - größter Kreuzungsbahnhof Europas. Die vormalig industriell geprägten Bezirke Tiergarten und Wedding haben sich von Produktions- zu Dienstleistungszentren gewandelt. Auch die Bevölkerungsstruktur hat sich geändert. In Tiergarten und Wedding sind rund 30 % der Bewohnerinnen und Bewohner ausländische Immigranten, die inzwischen in der dritten Generation hier arbeiten und leben. Berlin-Mitte hat sich in seiner Gesamtheit in den letzten Jahren zu einer Touristen-Attraktion entwickelt, die von Menschen aus der ganzen Welt bestaunt wird.
Sightseeing

Sehenswürdigkeiten Berlin Mitte

Der Berliner Fernsehturm

Berliner Fernsehturm
Der Berliner Fernsehturm – nahe der mittelalterlichen Marienkirche und dem Roten Rathaus - ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands und das vierthöchste frei stehende Bauwerk Europas. Die Rundsicht auf Berlin ist von hier aus unvergleichlich. weitere Informationen zum Berliner Fernsehturm

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor
Das Brandenburger Tor am Pariser Platz wurde in den Jahren von 1788 bis 1791 auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II von Carl Gotthard Langhans errichtet. Das Brandenburger Tor (frühklassizistischer Stil) ist das wichtigste Wahrzeichen von Berlin und zugleich ein nationales Symbol, sowie in Zeiten des Kalten Krieges das Symbol der Trennung und nach der Wende das Tor in die Freiheit. Zum 20. Tag des Mauerfalls traf sich hier im November 2009 zahlreiche Staatsoberhäupter aus dem gesamten europäischen Raum, sowie aus Rußland und den USA, um der Überwindung des Eisernes Vorhanges zu gedenken. weitere Informationen zum Brandenburger Tor

Der Berliner Reichstag

Berliner Reichstag
Das Reichstagsgebäude (kurz: Reichstag; offiziell: Plenarbereich Reichstagsgebäude) ist seit 1999 Sitz des Deutschen Bundestages. Anhörungsrecht haben Mitglieder des Bundesrates (eigener Sitzbezirk im Saal). Auch die Bundesversammlung tritt hier seit 1994 alle fünf Jahre zur Wahl des deutschen Bundespräsidenten zusammen. Die Besucher betreten das Gebäude in der Regel durch das Hauptportal, das metallen überschrieben ist mit "Dem Deutschen Volke". Zwei erbeutete Kanonen aus den Befreiungskriegen lieferten nach Einschmelzung das Material dafür. Die Arbeit zur Gestaltung des Schriftzugs übernahmen Mitglieder der jüdischen Familie Loevy, nach 1933 verfolgt, ermordet bzw. in die Emigration getrieben! Besucher des Plenarsaals (mit etwas Glück zu Plenarsitzungen) können sich in die langen Schlangen vor dem Reichstagsgebäude einreihen oder aber den Besucherdienst der Parlamentarier nutzen, was sehr zu empfehlen ist. Die Kuppel des Reichtagsgebäude hat sich zur vielbesuchten Attraktion und zu einem Wahrzeichen Berlins entwickelt. Besucher können das Gebäude durch das Westportal betreten. Nach einer Sicherheitskontrolle gelangen sie mit zwei Fahrstühlen zunächst auf das 24 Meter hoch gelegene, begehbare Dach (im hinteren Bereich der Dachterrasse befindet sich das kleine Restaurant "Käfer"). Die dort aufgelagerte Kuppel misst 38 Meter im Durchmesser, hat eine Höhe von 23,5 Meter und wiegt 1200 Tonnen. Ihr Stahlskelett besteht aus 24 senkrechten Rippen im Abstand von 15 Grad und 17 waagerechten Ringen mit einem Abstand von 1,65 Meter, verkleidet mit 3000 Quadratmeter Glas. An der Innenseite winden sich zwei um 180 Grad versetzte spiralförmige ungefähr 1,8 Meter breite Rampen von jeweils 230 Meter Länge hinauf zu einer Aussichtsplattform 40 Meter über Bodenniveau. weitere Informationen zum Berliner Reichstag

Gendarmenmarkt

Weihnachtsmarkt am gendarmenmarkt
Der Gendarmenmarkt – ein rund 3,3 Hektar großer Platz – liegt inmitten des auf dem Reißbrett geschaffenen Stadtviertels Friedrichstadt. Der Platz entstand ab 1688 nach Plänen von Johann Arnold Nehring, die der Kurfürst Friedrich III (König Friedrich I in Preußen) Ende des 17. Jahrhunderts in Auftrag gab. In diesem historischen Viertel siedelten sich ein Großteil der französischen Hugenotten an, die vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg mit dem Edikt von Potsdam im Jahre 1685 den Schutz ihrer religiösen Freiheit und volles Bürgerrecht zugesichert bekamen. Die eigentliche Gestalt erhielt der Platz unter Friedrich II mit den beiden identischen Kuppeltürmen. Als Vorbild diente Friedrich dem Großen die Piazza del Popolo in Rom. Der Name "Gendarmenmarkt " erinnert an die Zeit des Kürassierregiments des Sodatenkönigs (Gens d'armes). Sein Sohn Friedrich der Große ließ die Stallungen im Jahre 1773 wieder abreißen. Seit 1802 war das Nationaltheater, erbaut von Langhans, das zentrale Gebäude des Platzes. Nach nur 15 Jahren brannte das Theater ab und wurde wenige Jahre später durch einen noch heute vorhandenen Neubau (2000 Sitzplätze) von Karl Friedrich Schinkel ersetzt. - Am Vorabend der Wiedervereinigung fand hier der letzte Staatsakt der DDR-Regierung unter Lothar de Maizière mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie (mit der Ode an die Freude) statt. weitere Informationen zum Gendarmenmarkt
Der Deutsche Dom Der Deutsche Dom gehört zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Berlin-Mitte. Er befindet sich gegenüber dem Französischen Dom. Städtebauliches Vorbild für die symmetrischen Kuppeltürme auf dem Gendarmenmarkt waren die überkuppelten Zwillingskirchen an der Piazza del Popolo in Rom, wo seinerzeit gleich um die Ecke Johann von Goethe logierte. Nach der Märzrevolution 1848 wurden 183 Opfer der Revolution, die Märzgefallenen auf den Stufen des Deutschen Doms aufgebahrt. Im Jahr 1943 wurde der Deutsche Dom durch einen Brand zerstört und von 1982–1996 wiederaufgebaut. Durch einen Grundstückstausch geriet der Bau in den Besitz des Staates. Seit dem Jahr 2002 beherbergt das Gebäude die Ausstellung des Deutschen Bundestages: Wege, Irrwege, Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Sie ist eine Weiterentwicklung der seit 1971 im Reichstagsgebäude und seit 1996 im Deutschen Dom existierenden Ausstellung Fragen an die Deutsche Geschichte. Die Ausstellung wurde bisher von mehreren Millionen Menschen besucht. weitere Informationen zum Deutsche Dom
Das Konzerthaus Das Konzerthaus Berlin ist ein klassizistisches Gebäude im Zentrum des Platzes, das nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel erbaut und als "Königliches Schauspielhaus" am 26. Mai 1821 eingeweiht worden ist. 1945, kurz vor Ende des 2. Weltkriegs, erlitt das Theater schwere Schäden. Nach Wiederaufbau und Umbau zum Konzerthaus wurde es am 1. Oktober 1984 wieder eröffnet und später als "Konzerthaus am Gendarmenmarkt" bzw. "Konzerthaus Berlin" bezeichnet. weitere Informationen zum Konzerthaus Berlin
Der Französische Dom Der Französische Dom. Die Bezeichnung Dom für den Turm, der keine geistliche Funktion hat, bezeichnet in diesem Fall keine Bischofskirche, sondern kommt von dem französischen Wort dôme, was Kuppel bedeutet. Ebenso verhält es sich mit dem Deutschen Dom auf der anderen Seite des Platzes. König Friedrich II ließ die beiden nahezu identischen, funktionslosen Türme ausschließlich zur Prachtentfaltung und der städtebaulichen Wirkung erbauen. Dem Bau des Französischen Doms musste der Friedhof der Hugenottengemeinde weichen, die dafür ein unentgeltliches Nutzungsrecht für alle Zeiten für den heute der Stadt Berlin gehörenden Turm erhielt. Seit 1935 befindet sich im Französischen Dom das Berliner Hugenottenmuseum. Die Hugenotten waren nach ihrer Ankunft aus Frankreich in ihrer neuen Heimat im starken Maße an der Fortentwicklung Berlins beteiligt! Der Französische Dom wurde im 2. Weltkrieg zerstört. Nach Wiederherstellung der Friedrichstadtkirche wurde auch der Kuppelturm zwischen 1981 und 1987 wieder aufgebaut. Zur 750-Jahrfeier im Jahre 1987 wurde ein neues Glockenspiel mit 60 Glocken in die Kuppel des Doms eingebaut. Nachdem aus gleichem Anlass – der Westen wollte sich ja auch nicht lumpen lassen - ebenfalls ein Glockenspiel im Tiergarten mit 68 Glocken gebaut wurde, ist das Glockenspiel im Französischen Dom heute das zweitgrößte der Stadt. weitere Informationen zum Französische Dom

Carillon (Glockenturm)

Carillon-Glockenturm
Das 42 m hohe Carillon südöstlich des Haus der Kulturen der Welt im Großen Tiergarten ist das größte Glockenspiel dieser Art in Europa und das viertgrößte der Erde. Es wurde am 27. Oktober 1987 anläßlich der 750-Jahr-Feier Berlins eingeweiht. Das Instrument wurde nach Entwürfen des amerikanischen Musikwissenschaftlers Jeffery A. Bossin in einer niederländischen Gießerei geschaffen. Es enthält 68 Glocken in einem Tonumfang von fünfeinhalb Oktaven, die täglich um 12 und um 18 Uhr für jeweils fünf Minuten computergesteuert in Betrieb gesetzt werden. Regelmäßige Sonntagskonzerte mit dem Carilloneur Jeffrey A. Bossin finden von Mai bis September um 15 Uhr statt. An die Konzerte schließen sich Führungen durch den Carillonturm an. Darüberhinaus gibt es oft Sonderkonzerte anderer international bekannter Carilloneure. Der Betonturm des Carillons ist aus poliertem schwarzem Labradorgestein (Granit) und wurde nach Plänen der Architekten Bangert, Jansen, Scholz und Schultes enworfen. Auf dem Turm befindet sich ein Flugdach in Form einer flachen quadratischen Schale. Das Carillon wurde zur Erinnerung an die im II. Weltkrieg zerstörten Glockenspiele in der Potsdamer Garnisonskirche und der Berliner Parochialkirche erbaut. weitere Informationen zum Carillon (Glockenturm)

Hanf-Museum Berlin

Das Hanf-Museum Das Hanf-Museum Berlin im Nikolaiviertel zeigt eine Ausstellung über die Hanfplanze (Anbau, Wachstum, Anbau, Ernte, Verarbeitung). Breiten Raum nimmt die Nutzungsmöglich der Pflanze ein, z. B. Samennutzung, medizinische Anwendung, Dämm- und Isolierstoff, Textilherstellung, Papierherstellung, aber auch Droge (welche u.a. Wolfgang Neuss leidenschaftlich gekifft hat). weitere Informationen zum Hanf-Museum Berlin

Neue Synagoge

Die Neue Synagoge Die Neue Synagoge an der Oranienburger Straße in der Spandauer Vorstadt mit Elementen im Maurischen Stil ist ein prachtvolles Gebäude mit einer weithin strahlenden Kuppel von herausragender Bedeutung für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Berlin und ein wichtiges Baudenkmal aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine Besichtigung ist möglich. weitere Informationen zur Neuen Synagoge


Nikolai-Viertel

Das Nikolai-Viertel Die Keimzelle Berlins direkt an der Spree (gegenüber Erichs ehemaligen Lampenladen) lädt zum Bummeln und Entspannen ein. In zahlreichen gemütlichen Restaurants und Kneipen kann man den Tag wunderbar ausklingen lassen. weitere Informationen zum Nikolai-Viertel

Museumsinsel (Weltkulturerbe der UNESCO)

Die Museumsinsel Die Museumsinsel ist einer der wichtigsten Museumskomplexe der Welt. Im Jahre 1797 griff König Friedrich Wilhelm II den Vorschlag des Archäologen und Kunstprofessors Alois Hirt auf, ein Museum für die Ausstellung antiker und neuzeitlicher Kunstschätze zu errichten, was Friedrich Wilhelm III dann schließlich unter Einbeziehung von Karl Friedrich Schinkel (und Wilhelm von Humboldt als Kommissionsleiter) gut 30 Jahre später realisierte. weitere Informationen zur Museumsinsel Auf der Spreeinsel sind folgende Museen zu besichtigen:
  • Das Bode-Museum Bode-Museum: Jahre waren seit der Eröffnung der Nationalgalerie 1876 vergangen, als auf der "Museumsinsel" der nächste Grundstein gelegt wurde. Dabei hatte es schon 1882 einen Architekturwettbewerb gegeben, dessen Ergebnisse jedoch als unzulänglich empfunden worden waren. Schließlich erhielt Ernst Ihne den Auftrag zum Bau des Kaiser-Friedrich-Museums, des heutigen Bodemuseums. Majestätisch spiegelt sich der Neobarock-Bau in den Wassern der hier zusammenfließenden Spreearme. Seine Kuppel, unter der sich im Inneren eine Ruhmeshalle befindet, setzt an dieser herausgehobenen Stelle einen städtebaulichen Akzent. An der gerundeten Spitze befindet sich der Eingang, den zu erreichen die beiden Brücken gebaut werden mußten. Die nach außen dreiflüglige Anlage entpuppt sich im Inneren als vielteiliger Komplex mit insgesamt fünf Lichthöfen. Das Museum beherbergt eine reichhaltige Skulpturensammlung, Byzantinische Kunst und das Münzkabinettt. weitere Informationen zum Bode-Museum
  • Das Alte Museum Altes Museum (Preußens erstes öffentliches Museum) Das Alte Museum, erbaut 1823 bis 1830 nach den Entwürfen Karl Friedrich Schinkels, zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Mit einer klar gegliederten äußeren Form und einer präzisen inneren Struktur in Anlehnung an die griechische Antike verfolgt Schinkel damit Humboldts Idee, das Museum als Bildungseinrichtung dem Publikum zu öffnen. Die monumentale Ordnung der 18 kannellierten ionischen Säulen, die weit gespannte Vorhalle, die Rotunde - ein ausdrücklicher Rückgriff auf das römische Pantheon - und schließlich die Freitreppe sind architektonische Elemente, die bis dahin nur Herrschaftsbauten vorbehalten waren. weitere Informationen zum Alten Museum
  • Das Pergamonmuseum Pergamonmuseum: Durch die imposanten Rekonstruktionen archäologischer Bauensembles - Pergamonaltar, Markttor von Milet und Ischtar-Tor mit Prozessionsstraße von Babylon und Mschatta-Fassade - ist das Museum weltweit bekannt geworden. - Im Vorderasiatischen Museum können Funde aus Kleinasien und Syrien betrachtet werden. Daneben sind auch syrische Grüfte, Stelen aus Assur und babylonische Denkmäler ausgestellt. Im Mittelpunkt dieses Museums steht aber wie oben erwähnt das Ischtar-Tor mit der Prozessionsstraße. - Im Museum für Islamische Kunst werden Kunstwerke der islamischen Völker vom 8. bis ins 19. Jahrhundert ausgestellt. U. a. können hier Gefäßkeramiken, Metallarbeiten, Holz- und Beinschnitzereien, Gläser, Gewebe, Teppiche betrachtet werden. Hauptanziehungspunkte sind hier die Steinfassade von Mschatta und die Grabungsfunde aus Palästen in Samarra. weitere Informationen zum Pergamonmuseum
  • Die Alte Nationalgalerie Alte Nationalgalerie: Die Alte Nationalgalerie wurde von 1866 bis 1876 nach Plänen Friedrich August Stülers errichtet. Sie gilt als eine der bedeutendsten Museumsarchitekturen des 19. Jahrhunderts. - Gemälde von Caspar David Friedrich, Adolph Menzel, Edouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir oder Auguste Rodin. Zu den Highlights zählen u. a. Caspar David Friedrichs "Der Mönch am Meer" (1808-1810), Arnold Böcklins "Die Toteninsel" (1883), Adolph Menzels "Flötenkonzert Friedrich des Großen in Sanssouci" (1850-1852) oder Edouard Manets "Im Wintergarten" (1878/79). weitere Informationen zur Alten Nationalgalerie
  • Das Neue Museum Neues Museum, nach langer Restaurieungszeit neu eröffnet im Herbst 2009 (Nofrete!). Das Neue Museum gehörte zu den bedeutendsten Bauvorhaben seiner Zeit in Preußen. Das von Friedrich August Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Gebäude stellt sowohl als Teil des Gesamtensembles der Museumsinsel als auch als solitäres Bauwerk ein herausragendes Dokument des Museumsbaus des 19. Jahrhunderts dar. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es seit 2003 unter der Leitung des britischen Stararchitekten David Chipperfield aufwendig restauriert und wiederhergestellt. In bislang nie gezeigtem Ausmaß präsentiert sich das Ägyptische Museum und Papyrussammlung im Nordflügel des Neuen Museums. Die Highlights des Ägyptischen Museums sind der Grüne Kopf, drei frisch restaurierte Opferkammern aus dem Alten Reich sowie die Amarna-Sammlung (Echnaton). Letztere kam auf Grundlage einer offiziellen Fundteilung 1913 und durch den Mäzen James Simon nach Berlin. Zu ihr gehört auch die berühmte Büste der Nofretete (Frau von Echnaton), die als einziges Objekt im Nordkuppelsaal in einer vier Meter hohen Vitrine präsentiert wird. Das Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt seine umfangreichen Sammlungen zusammen mit Objekten der Antikensammlung auf drei Ebenen des Neuen Museums. Zu den herausragenden Objekten der Sammlung zählen der bronzezeitliche Berliner Goldhut, dessen geheimnisvolle Symbolik vergegenwärtigt, wie genau bereits damals kalendarisches Wissen bewahrt wurde und die Schädel des Neandertalers von Le Moustier und des Menschen von Combe Capelle. Auch die weltberühmte Troja-Sammlung, die Heinrich Schliemann den Berliner Museen schenkte und deren Goldschatz als Kriegsbeute der Roten Armee von Berlin abtransportiert wurde und noch heute in Moskau verwahrt wird, ist Bestandteil der Ausstellung. Das älteste Objekt im Neuen Museum ist ein 700.000 Jahre alter Faustkeil der Altsteinzeit, eines von rund 5700 ausgestellten Objekten des Museums für Vor- und Frühgeschichte. Auch das jüngste Objekt stammt aus dieser Sammlung: Ein Stück Stacheldraht der Berliner Mauer. weitere Informationen zum Neuen Museum
  • Alte Nationalgalerie: Als eine der bedeutendsten deutschen Sammlungen der Kunst des 19. Jahrhunderts zeigt die Alte Nationalgalerie Meisterwerke von Gemälden aus dem europäischen Raum. Gegen Ende der 1870er-Jahre setzte sich der Name Museumsinsel für das Areal allgemein durch und demonstrierte damit auch den preußischen Anspruch, Museen zu errichten, die mit den Vorbildern in Paris und London vergleichbar waren. weitere Informationen zur Alten Nationalgalerie

Potsdamer Platz

Der Potsdamer Platz Grob eingeteilt entstanden nach der Wiedervereinigung auf der an den ehemaligen Potsdamer Platz angrenzenden Brache vier unterschiedliche Komplexe. Das nordwestliche, zwischen der neuerbauten Entlastungsstraße und dem (neuen) Potsdamer Platz liegende, 27.000 qm umfassende SONYCENTER wurde vom dem US-Amerikaner Helmut Jahn (klingt deutsch!) gestaltet. Untergebracht sind in dem dreieckigen Areal Cafés, das Filmmuseum Berlin (mit der "Deutschen Kinemathek", sowie dem künstlerischen Nachlaß von Marlene Dietrich), Appartements, Büros sowie die europäische Zentrale von Sony. Nebenan befindet sich der Sitz der Holding der Deutschen Bahn (Bahn-Tower). Die Überreste des alten Hotels Esplanade wurden in das Sony Center integriert und bilden einen hervorragenden Kontrast zu den Gebäuden des 21. Jahrhunderts. Hierzu war eine spektakuläre und aufwendige Versetzung des "Kaisersaals" notwendig: Er wurde um 75 Meter verschoben. - Besonders am Abend ist dieses Viertel ein Muß für jeden Berlin-Besucher! weitere Informationen zum Potsdamer Platz
  • Theater am Potsdamer Platz

    Das Theater am Potsdamer Platz Dies ist ein Musicaltheater und jedes Jahr im Februar Hauptspielstätte der Berlinale, der Flimmer- und Glimmerwelt des Kinos und seiner Stars, natürlich mit einem langen roten Teppich zum Eingang und mit kreischenden Mädchen hinter den Absperrungen! weitere Informationen zum Theater am Potsdamer Platz
  • Kollhoff-Tower

    Der Kollhoff Tower Direkt gegenüber dem Bahn-Tower befindet sich neben anderen ein weiteres markantes Hochhaus: der im New Yorker Backsteinstil entworfene, 103 Meter hohe Kollhoff-Tower, angeblich mit dem schnellsten Aufzug Europas. Die leider von niemanden gesponserte Aufzugsgebühr vergißt man schnell bei dem Blick von der Dachterrasse auf die Häuserlandschaft im Umfeld des Potsdamer Platzes, sowie auf den historischen Teil von Mitte. weitere Informationen zum Kollhoff-Tower


Unter den Linden

Unter den Linden
Das ist die alte Prachtstraße des historischen Berlin mit vielen Bauten aus der Kaiserzeit. Den Abschluß bildet das Brandenburger Tor. weitere Informationen zu Unter den Linden
  • Kronprinzenpalais

    (Palais des preußischen Herrscherhauses 1732-1918, Geburtszimmer des letzten deutschen Kaisers, Wilhelm II.) Nach Abschaffung der Monarchie Sitz der Berliner Nationalgalerie. Später Gästehaus für DDR-Staatsgäste (Feierlichkeiten zur Unterzeichnung des Grundlagenvertrages zwischen DDR und BRD, Unterzeichnung des Einigungsvertrages am 31.8.1990). Danach übernahm der Senat von Berlin das Gebäude. weitere Informationen zum Kronprinzenpalais
  • Reiterdenkmal

    Das Reiterdenkmal Friedrich dem Großen von Friedrich dem Großen weitere Informationen zum Reiterdenkmal
  • Russische Botschaft

    Die Russische Botschaft (das prunkvolle Haus könnte auch in Moskau stehen) weitere Informationen zur Russische Botschaft
  • Das Zeughaus

    Das Zeughaus ist das älteste Gebäude der Berliner Prachtmeile. Begonnen wurde es 1695 unter der Leitung von Johann Arnold Nering, nach dessen Tod Martin Grünberg, Andreas Schlüter und ab 1699 Jean de Bodt die Arbeiten fortführten, die laut der Inschrift am Hauptportal 1706 vollendet waren. - Errichtet wurde das Gebäude als Waffenarsenal. In den Jahren 1877-81 wurde es im Inneren zur preußisch-brandenburgischen Ruhmeshalle und zum Militärmuseum umgestaltet. Nach schweren Kriegsbeschädigungen wurde das Haus bis 1967 wiederhergestellt und zu DDR-Zeiten als Museum für Deutsche Geschichte genutzt. Seit 1991 ist hier das Deutsche Historische Museum untergebracht. weitere Informationen zum Zeughaus
  • Die Humboldt Universität

    Wilhelm-von Humboldt-Universität

    weitere Informationen zur Wilhelm-von Humboldt-Universität
  • Staatsoper

    Die Staatsoper "Unter den Linden": Als Friedrich II. im Jahre 1740 die Regierungsgeschäfte übernahm, waren die Stadterweiterungen abgeschlossen. Nun galt es, den gewonnenen Raum mit repräsentativer Architektur zu füllen. Erstes Projekt war ein neues Stadtzentrum, das Forum Fridericianum, das westlich der alten Stadt, quer zur 1647 angelegten Lindenallee, die Künste, die Wissenschaften und die Politik zusammenführen sollte, symbolisiert durch außergewöhnliche Architektur. Als erster Bau entstand 1741-43 die Oper, das erste freistehende, von der Herrscherresidenz räumlich getrennte Opernhaus überhaupt. Architekt war der "Surintendant der Königlichen sämtlichen Schlösser, Häuser und Gärten" und "Directeur en chef aller immediaten Bauten in den sämtlichen Provinzen" Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (sein ärmlich wirkendes Grab befindet sich auf einem Friedhof in Kreuzberg nahe "Curry36"). Die Oper war ursprünglich ein schlichter rechteckiger Bau, dem an der Stirnseite zu den Linden ein prächtiger Portikus und auf den Längsseiten schmale Risalite mit Freitreppe und Säulenordnung vorgesetzt waren. Mehrere Umbauten, so nach einem Brand 1843 und ein anderes Mal grundlegend 1926, veränderten das Äußere entscheidend. Sowohl die stark vorgezogenen Mittelrisalite vor den Längsseiten als auch der kastenförmige Bühnenturm kamen hinzu, der beim Wiederaufbau in den 50er Jahren aber eine fast original anmutende Wandgliederung erhielt. Dem langgezogenen rechteckigen Grundriß liegt die Idee eines Apollotempels zugrunde. Das Figurenprogramm des Außenbaus zeigt antike Dichter und Figuren der griechischen Mythologie. Als zweiter Bau, bereits nicht mehr dem ursprünglichen Plan angehörend, entstand hinter der Oper die Hedwigskathedrale mit ihrer schönen grünen Kuppel. weitere Informationen zur Staatsoper

  • Sealife Berlin

    : Das Sea Life Mitten im Herzen von Berlin kann man viele einheimischen Fischarten aber auch exotischere Bewohner wie Kraken, Krabben, Rochen, Seesternchen und kleine Haie in Ruhe betrachten. Das SEA LIFE Berlin zeigt auf einer Fläche von 1800 m² circa 4000 Bewohner des Wassers. Highlight ist der AquaDom, das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt. Der Acrylglasbehälter ist 25 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 11,5 Metern. In der Mitte des Zylinders können Besucher in einem Aufzug durch das Innere des Aquariums hindurchfahren. weitere Informationen zum Sealife Berlin
  • Madame Tussauds Wachsfiguren-Kabinett ist eine Zweigstelle vom Londoner Original aus dem Jahre 1835. Es begann damit, daß Madame Tussaud die Köpfe von Hingerichteten auf Lanzen aufspießte. Aber die Köpfe hielten sich nicht so lange frisch, bis alle Interessenten sie gesehen hatten. Deshalb wurden Totenmasken angefertigt und auf dieser Grundlage Wachsköpfe gegossen. Das war der Grundstock der Sammlung, die inzwischen weniger schaurig ist. Ausgestellt werden in Berlin lebensnah nachempfundene Wachsfiguren von historischen Gestalten und Personen der aktuellen Zeitgeschichte, wie Sportler, Filmstars, Politiker, Wissenschaftler, Modeschöpfer usw. weitere Informationen zu Madame Tussauds

Berliner Dom (erbaut 1894 bis 1905 nach Plänen von Julius Raschdorff)

Der Berliner Dom Der Berliner Dom (eigentlich Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin) ist eine evangelische Kirche auf der Museumsinsel. Der Kirchenbau ist eine Mischung aus italienischer Hochrenaissance und Barock. Die Kirche ist Predigtkirche, sowie Tauf- und Traukirche. In der Gruft des Berliner Doms wurden von 1536 bis 1916 Mitglieder des Hauses Hohenzollern, des ehemaligen preußischen Königshauses, beigesetzt, allerdings keiner der deutschen Kaiser. In Prunksarkophagen mit hölzernen Innensärgen haben u.a. der "Große Kurfürst" , Kurfürstin Dorothea, der erste König in Preußen Friedrich I und Königin Sophie Charlotte ihre letzte Ruhestätte gefunden. Die Liste der bestatteten Hohenzollern ist lang. Die Gruft befindet sich unmittelbar unter der Predigtkirche (Hohenzollerngruft). Heute finden im Berliner Dom neben den regelmäßigen Gemeindegottesdiensten (kostenfreier Eintritt!) auch Gottesdienste anlässlich von Staatsakten oder wichtigen politischen Ereignissen der Bundesrepublik Deutschland statt. weitere Informationen zum Berliner Dom

DDR Museum

Das DDR Museum Das DDR Museum ist ein interaktives Museum in Berlin-Mitte. Es behandelt in seiner Dauerausstellung das Leben und die Alltagskultur der DDR. Das Museum hat 17 Themenbereiche: Grenze, Berlin, Verkehr, STASI, Einkauf, Produkte, Bauen, Wohnen, Frau und Familie, Mangeltagebuch, Medien, Bildung, Jugend, Arbeit, Mode, Kultur, Freizeit und Urlaub. Im Unterschied zu anderen Museen kann bei dieser Ausstellung ein Großteil der Ausstellungsstücke berührt werden: Man kann sich in einen Trabi setzen, in Küche und Wohnzimmer in den Schränken stöbern oder Kleidungsstücke aus einem Kleiderschrank nehmen und ansehen (aber nicht mitnehmen!). weitere Informationen zum DDR Museum

Checkpoint Charlie

div class="StadtteilFliesstextAbastz1"> Der Checkpoint Charlie Der Checkpoint Charlie war einer der bekanntesten Grenzübergänge zwischen 1961 und 1990. Der Kontrollpunkt wurde im August 1961 in Folge des Mauerbaus eingerichtet, um die Grenzübertritte des westalliierten Militärpersonals und ausländischer Diplomaten erfassen zu können. (Es gab drei amerikanische Checkpoints: a) Helmstedt-Marienborn b) Dreilinden-Drewitz und c = namensgebend für Charlie = Berlin-Mitte! Hier standen sich – nachdem die Rechte der Westalliierten im Jahre 1961 eingeschränkt werden sollten – sowjetische und amerikanische Panzer gefechtsbereit gegenüber! Damals eine brandgefährliche Situation! - Der Checkpoint war Schauplatz spektakulärer Fluchten aus dem damaligen Ost-Berlin. Besonders tragisch war der Tod des DDR-Flüchtlings Peter Fechter, der am 17. August 1962 vor den Augen westlicher Beobachter verblutete. Noch vor der Wiedervereinigung wurde der Kontrollpunkt am 22. Juni 1990 abgebaut. Er ist heute im Berliner Alliierten-Museum zu besichtigen. Neben dem Mauermuseum erinnert heute das wiederaufgestellte Kontrollhäuschen (Nachbau) an diesen ehemals wichtigen Grenzübergang. Die aufgestapelten Sandsäcke sind allerdings nicht mit Sand, sondern mit Beton gefüllt! weitere Informationen zum Checkpoint Charlie

Denkmal für die ermordeten Juden Europas (Holocaust-Denkmal)

Das Denkmal für die ermordeten Juden Das Denkmal ist ein Mahnmal für die unter der Herrschaft der Nazis ermordeten Juden. Zwischen 2003 und Frühjahr 2005 wurde das Bauwerk auf einer etwa 19.000 m² großen Fläche nahe des Brandenburger Tores errichtet. Der Entwurf stammt von Peter Eisenmann. Die graue Farbe der Stelen soll an die Asche der verbrannten Juden erinnern, die meistens in Gewässer oder auf Felder gestreut wurde. Das Mahnmal wurde am 10. Mai 2005 feierlich eingeweiht und ist seit dem 12. Mai 2005 der Öffentlichkeit zugänglich. Im Keller (Museum) werden erschütternde Details der Judenverfolgung gezeigt. Im ersten Jahr nach der Eröffnung kamen über 3,5 Millionen Besucher. weitere Informationen zum Holocaust-Denkmal

Die Hackeschen Höfe

Die Hakeschen Höfe Friedrich der Große beauftragte 1750 seinen Stadtkommandanten Hans Christoph Graf von Hacke, einige Freiflächen des halb entwickelten Viertels bebauen zu lassen. Dabei entstand ein Marktplatz, der nach dem Grafen benannt wurde, der heutige Hackesche Markt. Im 19. Jahrhundert wurde das übervölkerte Scheunenviertel zum sozialen Problemfall, zum Armenhaus Berlins. In anderen Teilen der Spandauer Vorstadt (es gibt keine örtliche Nähe zu Spandau!) hatte sich ein bürgerliches, vorwiegend jüdisches Milieu entwickelt. Die Hackeschen Höfe in der Spandauer Vorstadt, unweit des Scheunenviertels, bilden das größte geschlossene Hofareal Deutschlands. Kleine Läden und Restaurants sorgen für eine behagliche Stimmung. Die Höfe vis-à-vis des Hackeschen Markts wurden am 23. September 1906 eröffnet. Die acht Höfe zwischen der Rosenthaler- und der Sophienstraße bieten heute auf 27.000 Quadratmetern Raum für 40 Gewerbeunternehmen, dazu Kultureinrichtungen und Wohnungen. Nach Abschluss der Sanierung sind die Hackeschen Höfe eine der teuersten und bekanntesten Immobilien Berlins. Aufgrund des künstlerischen und gastronomischen Angebotes bilden sie eine Sehenswürdigkeit, die auch die nähere Umgebung beeinflusst. weitere Informationen zu den Hackeschen Höfe

Das Museum für Naturkunde (Oranienburger Vorstadt)

Das Naturkundemuseum Eröffnung im Jahre 1889, vereint das Museum drei bis dahin eigenständige Institutionen der Berliner Universität: Geologie/Paläontologie, Mineralogie/Petrografie und Zoologie (Dioramen). Das Museum ist vor allem wegen des Skeletts von Brachiosaurus brancai bekannt, das weltweit größte aufgebaute Skelett eines Dinosauriers. Das bislang besterhaltene Skelett der Gattung wurde von einer deutschen Expedition in den Tendaguru-Schichten der damaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika (***s.u.), heute Tansania, gefunden. Das Art-Epithet brancai weitere Informationen zum Brachiosaurus ehrt den damaligen Museumsdirektors Wilhelm von Branca, der die Finanzierung der Expedition ermöglicht hatte. Im Lichthof zu sehen ist außerdem das sehr gut erhaltene Original eines Archaeopteryx ("Berliner Exemplar"), des ältesten bekannten Vogels aus den Solnhofener Plattenkalken im Altmühltal. Im neuen Saal "Evolution in Aktion" befindet sich die Ausstellung zur heutigen Vielfalt der Lebensformen am Beispiel der Tiere. Das Museum beherbergt mehr als 30 Millionen Objekte, u.a. 130.000 ausgestopfte Vögel mit etwa 90% aller Vogelarten weltweit, sowie 130.000 in Alkohol eingelegte Fische. Aktuelle Forschungsthemen sind die Rekonstruktion der Evolution verschiedener Tiergruppen, Zoodiversität im Wandel von Umwelt und Nutzung unter anderen im südlichen Afrika, die frühe Entwicklung von Sonnensystemen, der Aufprall von Asteroiden auf der Erde und deren Auswirkung auf die Erdkruste und die Biosphäre – um nur einige Bereiche zu nennen. Als Forschungseinrichtung bildet das Museum für Naturkunde zusammen mit der Humboldt-Universität auch wissenschaftlichen Nachwuchs aus. ***Ostafrika (siehe oben): Vorfahren des Betreibers der Website, Clemens und August Denhardt, waren in Wituland als Forscher und Beauftragte des Deutschen Reiches (Schutzbrief) tätig, siehe: weitere Informationen zum Naturkundemuseum

Schloß Bellevue

Das Schloss Bellevue Prinz Ferdinand nutzte das Schloß bis zu seinem Tod 1813 als prinzliches Lustschloß und königlichen Landsitz. Danach wohnte sein Sohn August dort, bis das Schloss 1843 von Friedrich Wilhelm IV erworben wurde, der 1844 in einem Flügel des Erdgeschosses das erste Museum für zeitgenössische Kunst in Preußen einrichten ließ – diese "Vaterländische Galerie" war der Vorgänger der Nationalgalerie. Nach deren Auszug 1865 wurde das Schloss bis 1918 wieder vom Hof genutzt. Nach anschließender wechselvoller Nutzung und Beschädigung im 2. Weltkrieg war Bellevue provisorischer (zweiter) Amtssitz des Bundespräsidenten. 1986–1987 wurde das Schloss renoviert und nach Plänen aus der Zeit vor der Zerstörung wiederhergestellt. 1994 verlegte der damalige Bundespräsident Richard von Weizäcker den ersten Amtssitz hierher und heute residiert dort Horst Köhler, der hier jüngst zahlreiche Staatsoberhäupter aus der freien Welt anläßlich der 20-jährigen Wiederkehr des Mauerfalls (bei strömenden Regen) empfing. weitere Informationen zum Schloß Bellevue

Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten

Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten Das Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten befindet sich im Großen Tiergarten. Die Anlage wurde 1945 errichtet, um die im 2. Weltkrieg gefallenen Soldaten der Roten Armee zu ehren. weitere Informationen zum Sowjetische Ehrenmal im Tiergarten


Siegessäule (Goldelse)

siegessaeule
Siegessäule (Goldelse): Das Säulendenkmal, das einst vor dem Reichstag stand, läßt sich als Aussichtsturm mit phantastischem Blick auf das Brandenburger Tor über zahlreiche Treppen erklimmen. Barack Obama hielt hier vor seiner Wahl zum Präsidenten der USA eine eindrucksvolle Rede, die von dem Berliner Publikum begeistert aufgenommen wurde. weitere Informationen zur Siegessäule

Zoologische Garten Berlin

Der Zoologische Garten Der Zoologische Garten Berlin im Ortsteil Tiergarten ist einer der beiden Zoos in Berlin. Er ist 35 Hektar groß und gilt als der artenreichste Zoo der Welt (ca.15.000 Tiere in fast 1.500 Arten). Mit dem angeschlossenen Aquarium gehört der Zoologische Garten zu den meistbesuchtesten Sehenswürdigkeiten Berlins. Zwei Eingänge führen in den Zoo, die für sich schon kleine Kunstwerke sind: durch das Löwentor am Hardenbergplatz und durch das imposante Elefantentor an der Budapester Straße, neben dem auch der Eingang ins berühmte und unabhängig vom Zoo geführte Aquarium liegt - auch dies das artenreichste der Welt. Das Aquarium geht übrigens auf den Tiervater Brehm zurück, der 1869 Unter den Linden das erste Berliner Aquarium begründet hatte. Fische, Reptilien, Amphibien und Insekten in aller ihrer Farb- und Formenpracht, gewaltige Krokodil-Kaimane und Schildkröten in der Krokodilhalle und tropische Riffhaie im 150.000 Liter großen Geobecken erwarten dort den Besucher. weitere Informationen zum Zoo Berlin

Museum Bernauer Straße

Das Museum Bernauer Straße In der Bernauer Straße steht das nationale Denkmal zur Erinnerung an die Teilung der Stadt und die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft. Vertiefende Informationen zur Geschichte und den historisch-politischen Hintergründen des Mauerbaus bietet das Dokumentationszentrum der Gedenkstätte:
  • ständige Ausstellung in deutscher und englischer Sprache
  • Aussichtsturm mit Blick auf originale Grenzanlage
  • digitales Archiv mit Originaldokumenten
  • Hörstationen mit historischen Rundfunkaufnahmen aus Ost und West
  • gut sortierten Bücherstand
  • Gruppenführungen
  • Seminare zur politischen Bildung
  • regelmäßige Veranstaltungen
In wochentäglichen Andachten in der Kapelle der Versöhnung auf dem ehemaligen Todesstreifen gedenken Besucher, Bürger und Angehörige der Toten an der Berliner Mauer. - Eintritt frei ! weitere Informationen zum Museum Bernauer Straße

Bertolt-Brecht-Haus

Das Bertolt-Brecht-Haus Das Bertolt-Brecht-Haus in der Chausseestraße 125 ist ein etwa 1850 gebautes Wohnhaus. Von Oktober 1953 bis zu seinem Tod am 14. August 1956 hatte der aus dem Exil nach Berlin zurückgekehrte Schriftsteller und Dramatiker Bertolt Brecht in der 1. Etage des Hinterhauses seine Wohnung. Die Schauspielerin und Ehefrau Brechts Helene Weigel bezog 1953 einige Räume in der 2. Etage. 1957 stellte sie diese dem 1956 gegründeten Bertolt-Brecht-Archiv zur Verfügung und zog ins Erdgeschoß, wo sie bis zu ihrem Tod am 6. Mai 1971 wohnte. Im Brecht-Archiv befindet sich ein Großteil der erhaltenen Brecht-Handschriften und Brechts Bibliothek. Nach der Renovierung 1978 wurde der Gebäudekomplex mit Vorderhaus als Bertolt-Brecht-Haus zu einer Kultureinrichtung, die Wohnungen Brechts und Weigels können besichtigt werden. Im 2. Obergeschoß befinden sich das Brecht- sowie das 1974 gegründete Helene-Weigel-Archiv. weitere Informationen zum Bertolt-Brecht-Haus

Der neue Berliner Hauptbahnhof

Der neue Hauptbahnhof Der Hauptbahnhof wurde am 28. Mai 2006 nach etwa elfjähriger Bauzeit eröffnet, zuvor befand sich an dieser Stelle der Lehrter Stadtbahnhof. Ursprünglich war die Eröffnung für das Jahr 2000 geplant, Probleme mit dem Grundwasserspiegel und Untergrund verzögerten dies jedoch. Der Berliner Hauptbahnhof ist heute der größte und modernste Kreuzungsbahnhof Europas. Entworfen wurde er vom Architekten Meinhard von Gerkan, vom Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner. Es gibt zwei Hauptebenen für den Bahnverkehr sowie drei Verbindungs- und Geschäftsebenen. Das Konzept einer Kathedrale des Verkehrs konnte nicht ganz nach den Wünschen des Architekten verwirklicht werden. So mußte u.a. die geplante Gewölbekonstruktion einem Flachdach weichen, das Glasdach über der oberen Schienenanlage wurde gekürzt. Das führte zu Konflikten zwischen dem ehemaligen Bahnchef Mehdorn und dem Architekten. Trotzdem ist der Bahnhof filigran, großzügig und lichtdurchflutet. Die 321 Meter lange gläserne Halle der in Ost-West-Richtung verlaufenden Stadtbahn wird von der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden 160 Meter langen und 40 Meter breiten Bahnhofshalle gekreuzt. Damit wird architektonisch der vorgegebene Gleisverlauf unterstrichen. Ein raffiniertes System großer Öffnungen in den Decken aller Ebenen lässt Tageslicht bis zu den unteren Gleisen gelangen. Zwei 46 Meter hohe Bürogebäude, die so genannten Bügelbauten, überspannen außerdem die Stadtbahn und bilden den weithin sichtbaren Rahmen für diesen einzigartigen Verkehrsknotenpunkt. So hebt die Architektur den Charakter des Bahnhofs als Kreuzung hervor. Für die Hamburger Architekten von Gerkan, Marg & Partner war die Bedeutung des neuen Berliner Hauptbahnhofs als Schnittstelle im zusammenwachsenden Europa der bestimmende Faktor ihres Entwurfes. weitere Informationen zum Berliner Hauptbahnhof
Wappen
Wappen Mitte vom 09.10.2001
Wappen
Mitte von 2001
Wappen Tiergarten vom 07.02.1955
Altes Tiergarten
Wappen von 1955
Wappen Wedding vom 07.02.1955
Altes Wedding
Wappen von 1955

 
Geographie
Karte Stadtteil Mitte, Berlin
Der Bezirk Mitte ist der zentrale Bezirk der Bundeshauptstadt Berlin. Mitte grenzt an fünf Nachbar-Bezirke an, es sind – beginnend im Westen und dann im Uhrzeigersinn bis zum Süden: Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinickendorf, Pankow, Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg.

Fläche

39,5 qkm
Nummern

Schnelle Hilfe

Medizinischer Notruf: 112

Feuerwehr: 112

Polizei: 110

Kriminalpolizei, Beratung: 030 - 69937999

 

Gesundheit

Apotheken-Notdienst: 030 - 01141

Ärzte- Notdienst: 030 - 310031

Gift-Notruf: 030 - 19240

Tierarzt Notdienst: 030 - 83229000

Zahnarzt - Notdienst: 030 - 890043333

Drogennotdienst: 030 - 19237

Krebs-Krisen-Telefon: 030 - 89094119

Alkoholkrankenhilfe: 030 - 84109444

 

Seelsorge / Nothilfe

Kinder-Nodienst: 030 - 42211540

Jugend-Notdienst: 030 - 4816280

Weißer Ring (Seelsorge für Verbrechens-Opfer):
030 - 8 33 70 60

Opferhilfe Berlin: 030 - 3952867

Frauenkrisentelefon: 030 - 6157596

(Mo u. Do 10-12, Di, Mi, Fr 19-21, Sa, So 17-19 Uhr)

Weglaufhaus für psychiatriebetroffene Menschen in Krisen: 030 - 40632146

Hilfe für Opfer von Straftaten: 030 - 3952867

 

Entstörung

Entstörung Strom: 0180 - 2112525

Entstörung Gas: 030 - 787272

Entstörung Wasser: 030 - 86445959

 

Kartensperrung

EC: 0180 - 5021021

Visa: 0800 - 8149100

Master-Card: 0800 - 8191040

Amex: 069 - 97972000

 

Weitere Servicenummern

Auskunft: 11880

BVG-Fundbüro:030 - 25623040

Deutsche Bahn Reiseservice: kostenlosen Rufnummer 0800 - 1507090

Flughafen- Auskunft: 1805 - 000186

S-Bahn Berlin: 030 - 297 - 43333

Zentrales Fundbüro Berlin: 030 - 6995

Pannenhilfe ADAC: 0180 - 222 22 22

Fundbüro Deutsche Bahn AG: 030 - 297296 -12/22/27

Fahrdienst für Behinderte: 030 - 410200

Bevölkerung
Einwohnerzahl/Bevölkerungsdichte:330.000 – 8400 Einwohner pro qkm (Stand: 2009) Der Anteil der ausländischen Bevölkerung ist mit 28,7 % der höchste in allen Berliner Bezirken. Dabei gibt es einen sehr deutlichen Unterschied zwischen den früher zum Westen gehörenden Ortsteilen und dem früher im Ostteil gelegenen Ortsteil Berlin-Mitte. In den bis zur Wende zu West-Berlin gehörenden Ortsteilen liegt der Anteil bei: Gesundbrunnen: 35,7 %, Tiergarten: 34,5 % (Botschaften!), Wedding: 32 %, Hansaviertel: 29,2 %, Moabit: 27,9 %. Im Ortsteil Mitte beträgt der Anteil dagegen nur 17,9 %.
Partner Städte

    International

  • Shinjuku. So wie Berlin-Mitte das Herz der deutschen Bundeshauptstadt darstellt, so ist Shinjuku das Herz der japanischen Hauptstadt Tokio.
  • Higashiosaka
  • Tsuwano zurückgehend auf den Gelehrten Mori Ogai, der einige Zeit in Berlin lebte.
  • Cholon, Israel
  • Petrogradskij Rajon (Stadtbezirk von Sankt Petersburg), Russland
  • Tourcoing, Frankreich

  • National

  • Bottrop, Deutschland
  • Kassel, Deutschland
  • Schwalm-Eder-Kreis, Deutschland
Ortsteile
  • Mitte
  • Moabit
  • Hansaviertel
  • Tiergarten
  • Wedding
  • Gesundbrunnen
Videos
Leider nichts gefunden.
Kleinanzeigen
Leider nichts gefunden.
Interessen
Leider nichts gefunden.
Blogs
Audio
Leider nichts gefunden.
Firmen
May 27, 2011May 27, 2011 0 Vorschau Direktmarketing
Angelika Garbaya

Angelika Garbaya

unabhängige SISEL-Beraterin

Ravenestr. 1

13347 Berlin

... mehr lesen

Ravenestr. 1 Berlin, Deutschland

t: 030/89 62 23 57

w: www.triple-s-team.de

e: angelikagarbaya@yahoo.de

August 6, 2010August 6, 2010 0 Vorschau Fotograf
BILDSCHÖN - Das Schnelle Bild-Netzwerk GmbH

Wir sind die Experten für qualitativ hochwertige Fotos und bewegte Bilder!

... mehr lesen
Rosa-Luxemburg-Str. 17 Berlin, Deutschland

t: +49 (0)30 65 66 040

w: http://www.bildschoen-berlin.com

e: mail@bildschoen-berlin.com

November 27, 2009November 27, 2009 0 Vorschau Anwalt
Rechtsanwalt Dietmar Streso

Rechtsanwalt Dietmar Streso

... mehr lesen
Zimmerstraße 69 Berlin, Deutschland

t: 030- 553 68 65 /67

w: http://msw-ra-berlin.de/index.htm

e: streso@msw-ra-berlin.de

November 27, 2009November 27, 2009 0 Vorschau Büro
Alltec Bürokonzept

Alltec Bürokonzept

... mehr lesen
Jägerstraße 70 Berlin, Deutschland

t: 030- 20 39 95 10

w: http://www.buerokonzept.de/

e: office@buerokonzept.de

November 27, 2009November 27, 2009 0 Vorschau Informationstechnologie
D-hosting GmbH

d-hosting GmbH

... mehr lesen
Stromstraße 5 Berlin, Deutschland

t: 030- 39 00 16 00

w: http://www.d-hosting.de/

e: cf@d-hosting.de

November 25, 2009November 25, 2009 0 Vorschau Werbung & Marketing
Unique Relations

unique relations, Agentur für Kommunikation

... mehr lesen
Georgenstraße 35 Berlin, Deutschland

t: 030- 34 33 74 79

w: http://www.unique-relations.de/

e: schroeder@unique-relations.de

November 24, 2009November 24, 2009 0 Vorschau Personalberatung
LEGAL Profession

Recruitment im juristischen Bereich

... mehr lesen
Jägerstraße 67-69 Berlin, Deutschland

t: 030 62 20 59 21

w: http://www.legalprofession.de

e: marion.proft@legalprofession.de

November 22, 2009November 22, 2009 0 Vorschau Seminar
ImageCoaching Anne Kräuchi

ImageCoaching Anne Kräuchi

... mehr lesen
Bochumer Straße 11 Berlin, Deutschland

t: 030- 36 40 90 90

w: http://www.imagecoaching.de/index.htm

e: ak@imagecoaching.de


Copyright © 2012 Grafik-Sektor UG
Der amüsiert sich wie die Bolles uffn Milchwagen.
Berliner Redensart, bezüglilch eines gehässigen Lachens.