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Der Stadtteil Tempelhof / Schöneberg in Berlin

Plätze&Routen
Kategorie: DiscoMusik
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August 4, 2011 Ab dem kommenden Schuljahr werden alle Berliner Schulen, die zusätzliche Personalmittel für Sprachförderung erhalten, ein Sprachbildungskonzept für ihre Schülerschaft entwicke[...]
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August 4, 2011 Berliner Mauer Symbol menschenverachtenden politischen Handelns einer Diktatur Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, erklärt zur aktuellen Diskussion aus Anlass des 50. J[...]
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August 2, 2011 Kulturstaatssekretär André Schmitz hat heute im Auftrag von Bundespräsident Christian Wulff Gero Gandert das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschlan[...]
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July 31, 2011 Rolex DateJust RX 293 More View [...]
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July 31, 2011 paper cup machine Cake bread creates piecrust. You're cake dough. You receive both hands especially moderately or you do avoid the use of the hands at all. You are mystified. "Edith,In i hear you ask[...]
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July 26, 2011 Das einjährige Ausbildungsprogramm „Einsteigen" der Deutsche Bahn AG stellt seine dies-jährigen Absolventen vor. 20 Berliner Jugendliche ohne Schulabschluss hatten seit August des vori[...]
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July 21, 2011 Nach den letzten Ergebnissen der Untersuchungen zur Berliner Badegewässerqualität wurden die jüngst ausgesprochenen Warnhinweise an den Stellen - Schlachtensee, Steglitz-Zehlendorf,-[...]
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July 19, 2011 Zum heutigen Bewerbungsschluss um einen Studienplatz für das Wintersemester 2011/12 an den Berliner Universitäten legt die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung die n[...]
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July 19, 2011 Fahrbahndeckensanierung im Rahmen des Straßeninstandsetzungsprogramms 2011 bzw. des Konjunkturprogramms II   Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin, Fachbereich Tiefbau, nutz[...]
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July 14, 2011 In der Reihe "GKR - Fakten und Wissenswertes" ist eine neue Veröffentlichung zum Thema Brustkrebs erschienen. Sie ist ab sofort auf den Internetseiten des Gemeinsamen Krebsre-gisters der Län[...]
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Geschichte

Geschichte Tempelhof Schöneberg

Die Dörfer Tempelhof (Straßendorf, kein Anger!), Mariendorf, Marienfelde und Rixdorf sind von den Tempelrittern gegründet worden, siehe weiter unten. Der Vatikan stand dem Templerorden seinerzeit sehr kritisch gegenüber. Papst Clemens V hat den Orden im Jahre 1312 aufgehoben und dessen Besitz den Johannitern übereignet, was bei diesen offensichtlich keine Begeisterungsstürme entfachte; denn im Jahre 1435 verkauften die Johanniter die vier Ortschaften an Berlin-Cölln!

Tempelhof

Tempelhof verdankt seinen Namen und sein Wappen den Tempelherren, christlichen Ordensrittern, die zu Beginn des 13. Jahrhunderts am Nordrand des Teltower Höhenzuges Tempelhof errichteten und sich kolonisatorischen und wirtschaftlichen Aufgaben widmeten. Im Schutze der Wehranlage des geistlichen Ritterordens legten Bauern das Straßendorf Tempelhof an.
Der Name Tempelhof (Gutshof) tauchte übrigens bereits im Jahre 1290 auf. Mit "Hof" wurde im Mittelalter allerdings auch ein befestigter Platz bezeichnet, ohne das am Rande des Platzes ein Haus stehen muß.
Einwohnerzahl um 1800: Tempelhof 241, Mariendorf 162, Marienfelde 148 und Lichtenrade 112 .
Seit dem Jahr 1838 führte die Chaussee Berlin-Dresden durch Lichtenrade mit regem Verkehr in Richtung der Hauptstadt. Wie in anderen Stadtteilen auch führte die zunehmend bessere Verkehrsanbindung an Berlin (Pferdebahn, Postverkehr, Eisenbahn, Teltow-Kanal) nach und nach zu zahlreichen Gewerbeansiedelungen und zur Industriealisierung.
Um 1900 sind die Einwohnerzahlen von Tempelhof auf 9991, von Mariendorf auf 5764, von Marienfelde auf 1946 und von Lichtenrade auf 818 Einwohner gestiegen. In dieser Zeit waren Tempelhof und die anderen Dörfer bevorzugte Ausflugsziele und Sommerfrischen der Bewohner der Hauptstadt.
Der Amerikaner Orville Wright stellte auf dem Tempelhofer Feld 1909 mit seinem Doppeldecker den für damalige Begriffe sagenhaften Weltrekord im Höhenflug von 172 Metern auf. Vier Jahre später wurde in Tempelhof der reguläre Flugbetrieb aufgenommen, u.a. auch nach Amerika. Im Jahre 1931 kehrte das Luftschiff "Graf Zeppelin" aus Amerika zurück und landete in Tempelhof. Ab dem Jahre 1939 galt Tempelhof als Verkehrsluftkreuz Europas.
Nach dem Zweiten Weltkrieg mit seinen Zerstörungen stand der Flugplatz Tempelhof noch einmal im Blickpunkt des Weltinteresses: Während der von der Sowjetunion in der Zeit vom 28. Juni 1948 bis 11. Mai 1949 verhängten Blockade der Westsektoren Berlins versorgte die von den westlichen Schutzmächten organisierte Luftbrücke die Stadt mit 2 326 205 Tonnen lebensnotwendigen Gütern ("Rosinenbomber"). Bei diesem größten Lufttransportunternehmen in der Geschichte fanden 40 Briten, 31 Amerikaner und fünf Deutsche den Tod. Vor dem Flughafen steht zur Erinnerung daran das Luftbrücken-Denkmal ("Hungerharke") mit seinen drei nach Westen geneigten Betonrippen, welches die drei Luftkorridore nach Berlin symbolisieren soll. Hauptorganisator war US-General Lucius D. Clay. - In jüngster Zeit wurde der Flughafen geschlossen. Was aus der Liegenschaft wird bleibt abzuwarten.

Schöneberg

Die erste urkundliche Erwähnung des Dorfes („villa sconenberch“ ) erfolgte am 3. November 1264. Es muß aber davon ausgegangen werden, dass der Ort bereits um 1200 von deutschen Siedlern gegründet wurde.
Um 1750 holte Friedrich II böhmische Weber nach Schöneberg, siedelte sie aber etwas abseits an.
Mitte des 19. Jahrhunderts ordnete Wilhelm I an, dass Schöneberg zu Berlin kommt, was die Einwohner ihm sehr verübelten. Die Einwohnerzahl sank rasch von ca. 8000 auf 2.700. Aber das war nur eine vorübergehende Zeiterscheinung. Nach der Reichsgründung im Jahre 1871 erhöhte sich die Einwohnerzahl Schönebergs auf ca. 5000, im Jahre 1900 waren es bereits 96.000 Einwohner und 20 Jahre später dann schließlich 180.000. Wie anderswo auch an der grünen Randzone Berlins wurden die Bauern von Schöneberg durch die Grundstücksverkäufe sehr reich ("Millionenbauern").
Während des 2. Weltkriegs wurde insbesondere der Norden und Westen stark zerstört. Etwa ein Drittel der Häuser wurden zerbombt. In dieser Zeit stand im Sportpalast an der Potsdamer Straße ein Herr Joseph Göbbels am Rednerpult (Sportpalast-Rede: "Wollt ihr den totalen Krieg ?"), siehe: weitere Informationen zur Sportpalastrede
Dieser Spuk war endgültig vorbei, nachdem die sowjetischen Streitkräfte Ende April 1945 Schöneberg eingenommen hatten.
Der Alliierte Kontrollrat für ganz Deutschland hatte ab 8.5.1945 seinen Sitz im Gebäude des Kammergerichts im Heinrich-von-Kleist-Park, und zwar bis zur Gründung der beiden deutschen Teilstaaten. Bis zum Kriegsende hatte dort der Volksgerichtshof mit dem verbrecherischen Richter Freisler seinen Sitz.
Seit 1946 sendete der RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) von Schöneberg aus seine Programmbeiträge. Für die DDR-Bürger wurde der Sender zu einer wichtigen Informationsquelle.
Während der Teilung Berlins hatte das Berliner Abgeordnetenhaus und der Senat von West-Berlin ihren Sitz im Rathaus Schöneberg. Im Turm hängt die von Bewohnern der USA gestiftete Freiheitsglocke. Im Sommer 1963 stand John F. Kennedy auf dem Balkon und hielt seine beeindruckende Rede. Am meisten im Gedächtnis hängengeblieben ist wohl sein Ausruf: "Ich bin ein Berliner!" Damit meinte er allerdings nicht sich selbst! Näheres: weitere Informationen zur Rede von John F. Kennedy
"Vor zweitausend Jahren war der stolzeste Satz, den ein Mensch sagen konnte, der: Ich bin ein Bürger Roms. Heute ist der stolzeste Satz, den jemand in der freien Welt sagen kann: Ich bin ein Berliner. "

Marienfelde

In Marienfelde, erstmals in einem Kaufvertrag aus dem Jahre 1344 erwähnt, steht noch heute auf dem Dorfanger die um 1220 erbaute Dorfkirche, die als eine der frühesten der Mark Brandenburg und als eines der ältesten Bauwerke Berlins gilt.
Bis 1800 war Marienfelde ein kleiner unbedeutender Ort mit weniger als 200 Bewohnern. Etwa ab 1850 nahm die Zahl der Einwohner langsam zu. In Neu-Marienfelde wuchs ab 1888 eine Villenkolonie. Mit der Industriealisierung vergrößerte sich die Bevölkerungsanzahl rasch auf 4000. Dieser Zuwachs wurde mit Beginn des 1. Weltkriegs gestoppt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg stand Marienfelde viele Jahre im Blickfeld der Weltöffentlichkeit: 1953 hatte Bundespräsident Theodor Heuss das Bundesnotaufnahmelager eingeweiht. Als Sitz des Zentralen Berliner Flüchtlingslagers wurde Marienfelde von mehr als einer Million Menschen aufgesucht, die von hier aus ihre Notaufnahmeverfahren beantragten und die Stadt auf dem Luftweg verließen.
Der historische Dorfkern hat sich bis heute erhalten können. Durch weitgehende Verkehrsberuhigung bietet er die Möglichkeit zur Erholung. Am Rande der Großstadt hat sich hier ein märkisches Dorf erhalten. weitere Informationen zu Marienfelde

Lichtenrade

Der Ortsteil hatte weder im Mittelalter noch nach dem Kriege die Bedeutung seiner größeren Nachbarn. Aus alter Zeit erhalten ist der etwas versteckt liegende Kiez zwischen S-Bahnhof Marienfelde und Nahmitzer Damm. Hier atmet noch das alte, gemütliche und ursprüngliche Berlin. Im Westen der Vorstadt-Idylle Ortsteils befindet sich das Kloster zum Guten Hirten, das von 1905 bis 1968 als Besserungsanstalt für Frauen und Mädchen betrieben wurde. Heute sind hier soziale Einrichtungen untergebracht. Die Klosterkirche wird von der katholischen Gemeinde weiter genutzt.
Wenn von der Vergangenheit des Bezirks Tempelhof-Schöneberg die Rede ist, weisen die Bewohner gerne auf die nachfolgenden Glanzpunkte des Stadtteils hin mit den Fragen: Wußten Sie schon, daß ...
  • die Gebrüder Grimm auf dem St. Matthäus-Friedhof in Schöneberg beigesetzt ist ?
  • Albert Einstein von 1918 bis 1933 im Bayerischen Viertel von Schöneberg gewohnt hat ?
  • Friedenau wegen des Ende des deutsch-französischen Krieges von 1871 so benannt wurde ?
  • Deutschlands erster Fußballverein – Germania 1888 – in Tempelhof gegründet wurde ?
  • die Freiheitsglocke die größte von Berlin ist ? (10.206 kg)
  • RIAS unter dem Namen DIAS ab 1946 seine ersten Sendungen aus der Winterfeldtstraße verbreitete ?
  • der Tempelhofer Flughafen das größte zusammenhängende Gebäude Europas ist ? (Ob Prora auf Rügen aus der Zeit des 3. Reiches bei dem Vergleich einbezogen wurde, muß hier offen bleiben.)
  • Marlene Dietrich am 27.12.1901 in Schöneberg geboren und im Alter von 91 Jahren nach ihrem Tod in Paris auf dem Städtischen Friedhof Schöneberg III beigesetzt wurde ?
Weiterführende Infos über die Geschichte Berlins, siehe: weitere Informationen zur Geschichte von Berlin
Sightseeing

Sehenswürdigkeiten Tempelhof Schöneberg

Tempelhof Museum

Das Museum ist ein lebendiges Regionalmuseum für alle Generationen. Die neue ständige Ausstellung „Zwischen Feldern und Fabriken“ spiegelt die historische Entwicklung und die Besonderheiten des Bezirks Tempelhof und seiner Ortsteile wieder. Vom ländlichen Leben um 1800 bis zu Zwangsarbeit und Widerstand im Nationalsozialismus reicht das Themenspektrum. Zur Ausstellung gibt es einen unterhaltsamen Audio-Guide für Jung und Alt. weitere Informationen zum Tempelhof Museum

(Ehemaliger) Flughafen Tempelhof

Wie andere Bauwerke aus der Zeit des Nationalsozialismus auch beeindruckt der Flughafen Tempelhof weniger durch differenzierte Architektur als vielmehr durch schiere Größe und Monumentalität. Der in den Jahren 1936 bis 1941 entstandene Zentralflughafen war seinerzeit das größte Flugkreuz Europas. Das gesamte Dach war als Zuschauerterrasse konzipiert, von hier aus sollte das Publikum den Flugschauen beiwohnen. Weite Teile der Anlage sind unterkellert. Der Flughafen wurde 1975 für den öffentlichen Flugverkehr geschlossen. 1985 wurde Tempelhof jedoch für den Geschäftsreiseverkehr und für Fluggesellschaften mit kleinerem Flugmaterial wieder für den Zivilverkehr eröffnet, wurde dann am 30.10.2008 aber wegen Unwirtschaftlichkeit endgültig seiner Funktion entledigt. Auf dem Platz der Luftbrücke erinnert das von Eduard Ludwig 1951 geschaffene Luftbrückendenkmal, "Hungerharke" genannt, an die Versorgung West-Berlins aus der Luft während der sowjetischen Blockade 1948/49. Die künftige Art der Nutzung der Liegenschaft ist den Entscheidung der Bezirksämter bzw. Senats und der Finanzwelt vorbehalten. Es bleibt zu hoffen, dass die Entscheidungen auch die Interessen der Berliner Bürger berücksichtigen werden. weitere Informationen zum Flughafen Tempelhof

Hafen Tempelhof

Der Hafen ist eine Ausbuchtung des Teltowkanals im Ortsteil Tempelhof. Die Hafenanlage mit Lagerhaus und Kränen stammt aus den Jahren 1901 bis 1908 und steht als Gesamt-Ensemble unter Denkmalschutz. Am 29. April 2009 eröffnete das Einkaufszentrum Tempelhofer Hafen als 59. Einkaufszentrum Berlins. Etwa 20.000 qm Verkaufsfläche wurden an mehr als 70 Geschäfte vermietet. Das Ullsteinhaus gegenüber dem Hafen ist ein imposantes Gebäude, das zwischen 1925 und 1927 nach Entwürfen des Architekten Eugen Schmohl für den Ullstein-Verlag errichtet wurde. Während des 3. Reiches wurde das Haus wegen des jüdischen Ursprungs der Familie Ullstein in "Deutsches Haus" umbenannt. Das Markenzeichen des Verlags, die Ullstein-Eule, schmückt noch heute den Eingang des Ullsteinhauses. Der Uhrenturm hat zwölf Etagen. Nach der Wende wurde das Gebäude erheblich erweitert, wodurch die Ansiedelung zahlreicher Dienstleistungsunternehmen, z.B. Schufa, Modecenter Berlin, WBS-Training, möglich war. weitere Informationen zum Hafen Tempelhof

Alter 12-Apostel-Kirchhof

Der Alte Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg gehört zu den kunst- und kulturgeschichtlich bedeutendsten Begräbnisplätzen Berlins. Wegen seiner malerischen architektonischen und bildhauerischen Einzelelemente hat der Friedhof den Status "Gartendenkmal". weitere Informationen zu Alter 12-Apostel-Kirchhof

Der III. Städtische Friedhof Stubenrauchstraße (Künstler-Friedhof)

Dieser Friedhof befindet sich seit 1881 in Friedenau. Die Nähe zur Wilmersdorfer Künstlerkolonie brachte es mit sich, daß hier viele Bildhauer, Maler, Schriftsteller, Schauspieler und Musiker ihre letzte Ruhe fanden, u.a. Helmut Newton und Marlene Dietrich. weitere Informationen zum Der III. Städtische Friedhof Stubenrauchstraße (Künstler-Friedhof)

Notaufnahmelager Marienfelde ("Nadelöhr der Freiheit")

Das Lager wurde 1953 gegründet. Zwei Drittel des gesamten Flüchtlingsaufkommens aus der DDR wurden hier durchgeschleust, u.a. der Schauspieler Manfred Krug. Die Ausstellung dokumentiert auf ca. 450 qm die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung inklusive Einzelbiografien der Flüchtlinge. Über 900 Exponate bieten eindrucksvolle Einblicke in die jüngere deutsche Geschichte. In sieben Themenräumen spannt die Ausstellung den Bogen von der Entscheidung zum Verlassen der DDR bis zur sozialen Eingliederung in die Bundesrepublik. weitere Informationen zum Notaufnahmelager Marienfelde

Trabrennbahn Mariendorf (Trabrennverein Mariendorf e.V.)

Die Rennbahn öffnete 1913 ihre Pforten. Die Wettkampfbahn ist 1.200 Meter lang und hat eine Trainingsbahn im Innenring. 800 Pferde finden in den Stallungen Platz. Es gibt zwei geschlossene Tribühnenhäuser und eine offene Bühne (Endell'sche Tribühne, denkmalgeschützt) für insgesamt 8.000 Zuschauer. An den Renntagen ist auf den Tribühnen in der Regel volles Haus zu verzeichnen. Natürlich gibt es auch Wettschalter und gastronomische Einrichtungen. Im Mittelpunkt des Trabrennsports steht alljährlich das traditionelle Deutsche Traber-Derby für Dreijährige. Der "Kampf um das Blaue Band" ist das wichtigste Trabrennen für im Inland gezogene dreijährige Pferde. weitere Informationen zur Trabrennbahn Mariendorf

UFA-Fabrik (ehemalige Filmbunker)

Das Internationale Kulturzentrum UFA-Fabrik, das 1979 nach einer Besetzung des brachliegenden, 2 Hektar großen Grundstücks auf dem früheren Studiogelände der Universum Film AG (Ufa) gegründet wurde, beherbergt eine Vielzahl kultureller und sozialer Einrichtungen. Die jungen multikulturellen Berliner verwirklichten auf dem zerfallenen Areal, auf dem unter anderem so bedeutende Filme wie »Metropolis« oder »Das Kabinett des Dr. Caligari« produziert wurden, ein Kommunikationszentrum mit den Schwerpunkten Kultur, Ökologie und soziales Miteinander. Zur Ufa-Fabrik gehören je zwei Theater- und Kinosäle, eine Open-Air-Bühne, ein Cafe, ein Gästehaus und anderes mehr. Tanz, Musik, Lesungen und Kongresse wechseln sich ab. weitere Informationen zur UFA-Fabrik

Historischer Gasometer (Aussichtsturm)

Hier wurde über 150 Jahre lang Gas für Berlin erzeugt. Näheres erfährt man während einer Führung, zu der man sich anmelden muß. Vom 80 Meter hohen Aussichtsturm bietet sich ein schönes Berlin-Panorama. weitere Informationen zum Historischer Gasometer

Rathaus Schöneberg

Das Rathaus Schöneberg, seit 1949 West-Berliner Regierungssitz, Amtssitz des regierenden Bürgermeisters und der alliierten Verbindungsoffiziere sowie Tagungsort des Abgeordnetenhauses, galt während der deutschen Spaltung als weltweites Symbol für den Freiheitswillen der geteilten Stadt. Es bildete bis zur Wiedervereinigung, in deren Folge Senat und Abgeordentenhaus in das Rote Rathaus im Bezirk Mitte umzogen, unter Regierenden Bürgermeistern wie Ernst Reuter und Willy Brandt das politische Zentrum West-Berlins. Der Rathausvorplatz wurde vor allem in den 50er und 60er Jahren zum Kundgebungs- und Versammlungsplatz, so unter anderem nach dem Mauerbau und zur legendären Rede von Kennedy. Aber der Ort war auch Schauplatz heftiger Krawalle in Verbindung mit dem Besuch des persisches Schahs. Charakteristisch für den freistehenden, viergeschossigen Gebäudeblock ist der heute 70 m hohe, leicht vor die Fassade tretende Turm, in dem die 1950 nach dem Vorbild der "Liberty Bell" in Philadelphia errichtete "Freiheitsglocke" untergebracht ist. Sie war auf Initiative des ehemaligen U.S.-Militärgouverneurs in Deutschland, Lucius D. Clay, zuvor durch 26 Staaten der USA gereist, wobei rund 16 Millionen Amerikaner für den Guß der Glocke gespendet und den Freiheitsschwur unterzeichnet hatten, der, gemeinsam mit den Unterschriften, noch heute im Rathausturm deponiert ist. - Im Innern beeindruckt die 63 m breite, das gesamte erste Stockwerk einbeziehende Eingangshalle, die für jedermann zugänglich ist. weitere Informationen zum Rathaus Schöneberg

Volkspark Schöneberg/Wilmersdorf

Der Volkspark erstreckt sich über zwei km in einer langen eiszeitlichen Rinne. weitere Informationen zum Volkspark Schöneberg/Wilmersdorf

Wilhelm-Foerster-Sternwarte

Einzigartig in Europa ist die Verknüpfung von Planetarium und Volkssternwarte am Insulaner. Auf dem Trümmerberg steht die Wilhelm-Foerster-Sternwarte, deren Hauptinstrument, der "Bamberg-Refraktor", nach dem Krieg aus der zerstörten Urania, der ersten Volkssternwarte Deutschlands von 1888, ausgebaut worden war. - 1965 konnte am Fuße des Insulaners das ZEISS-Planetarium mit einer 20-m-Kuppel und 300 Plätzen eröffnet werden. Mit modernster Technik können hier neben der reinen Darstellung des Sternenhimmels alle Bewegungsabläufe am Himmel zeitgerafft demonstriert werden. Diese in Europa einzigartige Kombination von Planetarium und Volkssternwarte an einem Ort gibt es nur am Insulaner. Zusätzlich zu den normalen astronomischen Vorführungen und wissenschaftlichen Vorträgen werden Veranstaltungen mit Musik, Literatur und Schauspiel geboten. weitere Informationen zur Wilhelm-Foerster-Sternwarte

Bauhaus

Das Bauhaus wirkte in der Zeit von 1919 bis 1933. Das Bauhaus-Archiv beherbergt die umfangreichste Sammlung zur Geschichte des Bauhauses. Kernstück bildet der Nachlass zahlreicher ehemaliger Bauhäusler: Walter Gropius, Herbert Bayer, Lucia Moholy, Georg Muche und anderer. weitere Informationen zum Bauhaus

Jugend-Museum

Das Museum mit den Dauerausstellungen "Wunderkammern – Wunderkisten" und "Villa-Global/im Labyrinth der Kulturen" ist ein lebendiges Geschichtsmuseum für die ganze Familie. Es lädt zum Experimentieren ein und animiert, Dinge selbst zu erforschen. Projekttage, Workshops und Stadterkundungen runden das Museums-Angebot ab. weitere Informationen zum Jugend-Museum

Museum der Unerhörten Dinge

Das Museum ist eine Sammlung von künstlerischen, wissenschaftlichen und technischen Gegenständen aus Vergangenheit und Gegenwart und ein öffentlicher Ausstellungsort für solche Objekte. Im "Museum der Unerhörten Dinge" werden Geschichten Gegenständen zugeordnet und umgekehrt. Einfache Dinge, die etwas zu erzählen haben, denen in der lauten Welt oft nicht zugehört wird, die gern übersehen werden, haben in diesem Museum die Möglichkeit gehört, erhört zu werden. Naturhistorische Forschungen sind ebenso zu finden wie ein Brief von Sigmund Freud oder das Fell eines japanischen Bonsai-Hirschen. Die durch ihre Legenden zu Reliquien gewordenen Dinge geben dem Besucher Gelegenheit, in ihrer Weltschau kurz innezuhalten und die Möglichkeit zu genießen, dass alles doch etwas anders sein könnte. weitere Informationen zum Museum der Unerhörten Dinge

Kaufhaus des Westens(KDW)

Größter Konsumtempel auf dem Kontinent Europa, gegründet im Jahre 1907 durch den Kommerzienrat Adolf Jandorf. Das Kaufhaus präsentiert auf acht Etagen alles, was man sich nur erdenken kann. Besonders die Feinschmeckerabteilung in der 6. Etage ist bei den Berlinern und den Berlin-Gästen sehr beliebt. Von den Turbulenzen der Finanzkrise blieb auch das KDW nicht verschont. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Situation bald wieder normalisiert. weitere Informationen zum Kaufhaus des Westens
Wappen
Wappen Tempelhof-Schoeneberg vom 25.03.2003
Wappen
Tempelhof-Schöneberg von 2003
Wappen Schoeneberg vom 23.01.1956
Altes Schöneberg
Wappen von
1956
Wappen Tempelhof vom 03.06.1957
Altes Tempelhof
Wappen von
1957

 

Geographie
Karte Stadtteil Tempelhof Schöneberg, Berlin
Der Bezirk erstreckt sich von der südlichen Innenstadt Berlins weiter zur Südgrenze des Landes. Im Südwesten liegt Steglitz-Zehlendorf, im Uhrzeigersinn folgen dann: Charlottenburg-Wilmersdorf, Norden Berlin-Mitte, Friedrichshain-Kreuzberg und im Osten Neukölln. Im Süden grenzt der Bezirk an das Land Brandenburg an. Schöneberg liegt am Rande der Hochfläche des Teltow. Der damit verbundene Anstieg im Gelände ist an mehreren Stellen sichtbar.

Fläche

53,1 qkm
Nummern

Schnelle Hilfe

Medizinischer Notruf: 112

Feuerwehr: 112

Polizei: 110

Kriminalpolizei, Beratung: 030 - 69937999

 

Gesundheit

Apotheken-Notdienst: 030 - 01141

Ärzte- Notdienst: 030 - 310031

Gift-Notruf: 030 - 19240

Tierarzt Notdienst: 030 - 83229000

Zahnarzt - Notdienst: 030 - 890043333

Drogennotdienst: 030 - 19237

Krebs-Krisen-Telefon: 030 - 89094119

Alkoholkrankenhilfe: 030 - 84109444

 

Seelsorge / Nothilfe

Kinder-Nodienst: 030 - 42211540

Jugend-Notdienst: 030 - 4816280

Weißer Ring (Seelsorge für Verbrechens-Opfer):
030 - 8 33 70 60

Opferhilfe Berlin: 030 - 3952867

Frauenkrisentelefon: 030 - 6157596

(Mo u. Do 10-12, Di, Mi, Fr 19-21, Sa, So 17-19 Uhr)

Weglaufhaus für psychiatriebetroffene Menschen in Krisen: 030 - 40632146

Hilfe für Opfer von Straftaten: 030 - 3952867

 

Entstörung

Entstörung Strom: 0180 - 2112525

Entstörung Gas: 030 - 787272

Entstörung Wasser: 030 - 86445959

 

Kartensperrung

EC: 0180 - 5021021

Visa: 0800 - 8149100

Master-Card: 0800 - 8191040

Amex: 069 - 97972000

 

Weitere Servicenummern

Auskunft: 11880

BVG-Fundbüro:030 - 25623040

Deutsche Bahn Reiseservice: kostenlosen Rufnummer 0800 - 1507090

Flughafen- Auskunft: 1805 - 000186

S-Bahn Berlin: 030 - 297 - 43333

Zentrales Fundbüro Berlin: 030 - 6995

Pannenhilfe ADAC: 0180 - 222 22 22

Fundbüro Deutsche Bahn AG: 030 - 297296 -12/22/27

Fahrdienst für Behinderte: 030 - 410200

Bevölkerung
Einwohnerzahl/Bevölkerungsdichte:333.000 – 6300 Einwohner pro qkm (Stand: 2009)
Partner Städte

    International

  • Gemeinde Amstelveen, Niederlande
  • Charenton-le-Pont, Departement Val-de-Marne, Frankreich
  • City of Charleston (South Carolina), USA
  • London Borough of Barnet, Vereinigtes Königreich
  • Koszalin, Polen
  • Moskau, Russland
  • Levallois-Perret, Departement Hauts-de-Seine, Frankreich
  • Nahariya, Israel

  • National

  • Werra-Meißner-Kreis, Hessen
  • Ahlen, Nordrhein-Westfalen
  • Landkreis Bad Kreuznach, Rheinland-Pfalz
  • Penzberg, Bayern
  • Wuppertal, Nordrhein-Westfalen
  • Landkreis Teltow-Fläming, Brandenburg
  • Kreis Paderborn, Nordrhein-Westfalen
Ortsteile
  • Schöneberg
  • Friedenau
  • Tempelhof
  • Mariendorf
  • Marienfelde
  • Lichtenrade
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November 26, 2009November 26, 2009 0 Vorschau Druckerei
PieReg Druckcenter Berlin GmbH

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November 22, 2009November 22, 2009 0 Vorschau Fotograf
Erik Bohr. Fotograf

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Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner.
Theodor Fontane (1819-98), dt. Erzähler